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Der Duft macht Appetit

Zweites Suppenfest Der Duft macht Appetit

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangen Jahr veranstaltete der Bürgerverein „Leben und Altwerden in Mardorf und Umgebung“ das zweite Suppenfest im Schwesternhaus.

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16 verschiedene Suppen gab es während des Festes im Mardorfer Schwesternhaus zu probieren.

Quelle: Karin Waldhüter

Mardorf. Der Duft der Mardorfer Festtagssuppe, von Chili con carne und von Porree-Kartoffelsuppe erfüllt das Schwesternhaus und macht Appetit. 16 bis zum Rand gefüllte Töpfe mit Rheingauerlauchsuppe, Curry-Hähnchen-Suppe oder Fischsuppe haben die Mitglieder des Vereins „Leben und Altwerden“ vorbereitet. „Die schmecken alle lecker, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei“, sagte Besucherin Hildegard Gundrum und genießt einen weiteren Löffel voll Suppe. Die Backhausgemeinschaft hat außerdem Brot gestiftet.

Rund 50 Besucher füllten das Schwesternhaus. Direkt nach dem Gottesdienst hatte Pfarrer Günter Wondrak das Suppenfest mit einem gemeinsamen Gebet eröffnet. Nach dem Erfolg des ersten Suppenfestes im vergangenen Jahr war die Nachfrage nach einer Wiederholung groß, wie Manfred Hof, der Vorsitzende des 78 Mitglieder zählenden Bürgervereins betont.

Nach der Schließung des Schwesternhauses und dem Weggang der „Barmherzigen Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul“ im Jahr 2009 folgte im Januar 2010 die Gründung des Bürgervereins „Leben und Altwerden“. „Für drei Jahre stellt die Kirchengemeinde das Schwesternhaus zur kostenlosen Nutzung zu Verfügung, um in dieser Zeit ein tragfähiges Konzept für das Gebäude zu erstellen“, berichtet Hof. Im Vordergrund stehen Begegnung und Beratung, wie zum Beispiel durch die Alzheimer Gesellschaft. In der zweiten Etage sollen dann Wohnungen und Appartements, mit der Möglichkeit, Pflege in Anspruch zu nehmen, bereitgestellt werden.

Noch ist eine grundsätzliche Entscheidung zum Konzept, das als modellhaft für Leben und Wohnen im Alter gilt, notwendig. Diese steht für die Jahreshauptversammlung Anfang 2012 an. Das Konzept befinde sich, so Hof, „in der Phase der heißen Planungen“, aber auf der Zielgeraden. Es laufen Anfragen beim Hessischen Sozialministerium um Fördermöglichkeiten. „Es ist unsere Chance, etwas großes entstehen zu lassen und es wäre schade, wenn wir es nicht schaffen würden“, fasste Hof zusammen und betonte, es liege jetzt an den Mitgliedern, „das Wagnis einzugehen“.

In der Adventszeit stehen jeden Dienstag und Donnerstag nach dem Mittagstisch Veranstaltungen wie zum Beispiel Autorenlesungen, Bastelnachmittage, Gesangsnachmittage mit Adventsliedern, Darbietungen musizierender Kinder und ein Filmnachmittag zur „Trachtengeschichte Mardorf“ an.

von Karin Waldhüter

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