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Ostkreis Dem Musikgenuss folgt der Geldsegen
Landkreis Ostkreis Dem Musikgenuss folgt der Geldsegen
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18:33 15.12.2013
Von fackeltragenden Soldaten wurden die Besucher in die Stiftkirche geleitet. In der Kirche bot das Heeresmusikkorps Koblenz unter der Leitung von Hauptmann Thomas Andreas die gewohnt großartige Leistung. Fotos: Alfons Wieber
Amöneburg

Für den erkrankten Orchesterleiter, Oberstleutnant Robert Kuckertz, hatte Hauptmann Thomas Andreas die Musikalische Leitung übernommen. Der stellvertretende Divisionskommandeur, Brigadegeneral Reinhardt Zudrop, der den noch im Afghanistaneinsatz befindlichen Divisionskommandeur Generalmajor Jörg Vollmer vertrat, stimmte die Besucher auf den Abend ein. „Musik ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit. Sie zeigen mit ihrer Anwesenheit nicht nur ihr Interesse an der Musik, sondern vor allem auch ihre Verbundenheit mit den Soldaten der Region“, so Zudrop.

Gleichzeitig erinnerte der General an die zwölf Soldaten der Division, die sich derzeit noch im Auslandseinsatz im Kosovo oder in Afghanistan befinden. „Alle nehmen ein hohes Risiko auf sich, um unserem Land zu dienen“, so Zudrop.

Die Zwischenbetrachtungen zu den einzelnen Musikstücken sowie eine kleine Geschichte von dem Eichhörnchen und der alten Eiche in der Adventszeit erzählte Hauptfeldwebel Florian Bolte.

Furios begannen die etwa 50 Musikerinnen und Musiker das Konzert mit dem Fanfaren-Prelude „Adeste Fideles“ von Timothy Johnson. Mal anspruchsvoll, wie bei der William Byrd Suite von Gordon Jacob, mal traditionell mit der „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel, oder auch klassisch mit vier Sätzen aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens zeigte das Orchester, dass weitaus mehr als die klassische Militärmusik zu seinem Repertoire gehört. Ein Genuss war das Weihnachtmedley von Rolf Zuckowski mit den bekannten Melodien wie „Es schneit, kommt alle aus dem Haus“, „Fröhliche Weihnacht“ oder „In der Weihnachtsbäckerei“, das von dem Tenorhorn-Quartett des Musikkorps gespielt wurde. Nach dem gemeinsam gesungenen „Macht hoch die Tür“ rundete anschließend ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein, heißem Tee und Würstchen auf dem Schulhof der Stiftsschule die gelungene Veranstaltung ab. Bei dem Benefizkonzert kamen durch Spenden und die Bewirtung mehr als 7000 Euro zusammen. Der Erlös fließt zu gleichen Teilen an den Förderverein der Stiftskirche und an das Soldatenhilfswerk und den Förderverein der Stabskompanie DSO.

von Alfons Wieber

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