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„Das ist nicht eklig, das ist hessisch“

Badesalz „Das ist nicht eklig, das ist hessisch“

Hessens kultiges Comedy-Duo Badesalz begeisterte das „virtuelle“ Publikum mit dem Programm „Bindannda“. Henni Nachtsheim und Gerd Knebel begeisterten am Dienstagabend die Gäste in der ausverkauften Stadthalle.

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Peter Lembach (Henni Nachtsheim, rechts) ist verzweifelt, weil er bei Noah (Gerd Knebel) im Nirgendwo gelandet ist.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf . Peter Lembach (Henni Nachtsheim) weiß nicht, wo er ist. Seine Frau Christa hat ihm einen Flug mit einem Paraglider geschenkt – allerdings nicht mit einem Profi. Sie hat das Angebot des Supermarktes um die Ecke genutzt, und ihr Mann muss es nun ausbaden. Nach sieben Stunden statt der versprochenen 15 Minuten Flug hat er wieder festen Boden unter den Füßen. Er ist jedoch nicht in der zivilisierten Welt gelandet, sondern im Nirgendwo bei Noah (Gerd Knebel), einem durchgeknallten Einsiedler.

Langsam kommen die beiden sich näher. Peter erzählt, dass er „in Dosen macht“, was Noah natürlich eklig findet. „Das ist nicht eklig, das ist hessisch“, bekommt er als Antwort. Und genau diese hessische Einfärbung nutzten Henni Nachtsheim und Gerd Knebel während ihrer Show. Die beiden lieferten sich ein Feuerwerk an Neckereien und Sprüchen – und das Publikum war begeistert.

Besonders gut kamen bei den Gästen die Sprüche an, die sich auf das aktuelle Zeitgeschehen beziehen. Als der Einsiedler „Satellite“ von Grand-Prix-Siegerin Lena intonierte, bebte die Stadthalle gar – so wie sie es am Mittwochabend beim zweiten Auftritt von Badesalz wohl auch wieder tun wird.

von Florian Lerchbacher

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