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DRK-Bereitschaft verlässt Stützpunkt

Sitzung des Bau- und Planungsausschusses DRK-Bereitschaft verlässt Stützpunkt

Mit einem Kostenaufwand von 1,4 Millionen Euro wird der Feuerwehrstützpunkt der Stadt Kirchhain energetisch saniert und erweitert. Das ist die größte Einzelinvestition in der jüngeren Geschichte der Stadt. Das sagte Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) am Montagabend während einer Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, der sich unter der Leitung von Karl-Heinz Geil (SPD) ausschließlich mit dem Großprojekt beschäftigte.

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Die DRK-Bereitschaft Kirchhain ist derzeit ganz rechts im Feuerwehrstützpunkt Kirchhain untergebracht. Nach Sanierung und Erweiterung des Gebäudes wird sie nur noch den Mehrzweckraum des Gebäudes zu Schulungszwecken nutzen.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Zahlreiche Feuerwehrleute und Mitglieder der DRK-Bereitschaft Kirchhain füllten die Zuschauerplätze im großen Mehrzweckraum des Stützpunktes und unterstrichen die Bedeutung dieses Vorhabens.

Zwei Drittel der Investitionssumme werden durch Restmittel aus dem Konjunkturprogramm der hessischen Landesregierung finanziert. Die mit der Förderung verbundenen Auflagen und neue Feuerwehr-Richtlinien führen dazu, dass die jetzige Nutzung des Gebäudes entgegen der ursprünglichen Absicht geändert werden muss, wie der Erste Stadtrat Dietmar Menz (CDU) erklärte.

Das bedeutet im Klartext: Die DRK-Bereitschaft Kirchhain, die mit ihrem Fahrzeug, ihren Spinden und ihrem Unterrichtsraum in einem Erweiterungsbau des Altbaus untergebracht ist, muss diese Räume verlassen. Fahrzeug und Spinde werden im Haus Fasanenweg 2 untergebracht. Zudem kann die DRK-Bereitschaft den Mehrzweckraum an 16 Wochenenden im Jahr von Freitag bis Sonntag für Schulungen nutzen.

Der Lehrmittelraum steht dem DRK ganz zur Verfügung. Diese Kompromissformel sei in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Feuerwehr, DRK und Stadt gefunden worden, sagte Bauamtsleiter Volker Dornseif.

DRK-Bereitschaftsführerin Gisela Wagner deutete an, dass die Rotkreuzler mit dieser Lösung nicht ganz glücklich sind. Sie erinnerte daran, dass in den DRK-Anbau damals DRK-Mittel, Spenden Kirchhainer Bürger und Eigenleistungen von Rotkreuzlern geflossen seien. Als Gast der Feuerwehr werde das DRK in dem Mehrzwecksaal wohl nicht heimisch werden können, zumal auch unter der Woche DRK-Schulungen stattfänden.

von Matthias Mayer

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