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Bürgerwünsche geben den Ausschlag

Neue Gemeinschaftsräume Bürgerwünsche geben den Ausschlag

Auf zwei unterschiedlichen Wegen könnte der Amöneburger Stadtteil Rüdigheim zu besseren Gemeinschaftsräumen kommen.

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In Rüdigheim wird darüber diskutiert, ob der Treffpunkt umgebaut und erweitert werden soll. Außerdem gibt es eine Alternativvariante. Foto: Michael Rinde

Rüdigheim. Wird in Rüdigheim der Treffpunkt ausgebaut, wird an das Schützenhaus angebaut, oder bahnt sich ein Tausch an? Die Kirchengemeinde hatte im Zusammenhang mit der Frage nach einer Verbesserung der öffentlichen Gemeinschaftsraums einen Tausch des Jugendheims gegen das Obergeschoss des Treffpunkts ins Gespräch gebracht. Die Diskussion darüber ist in Rüdigheim noch zu keinem Ende gekommen. Und so hatte sich Ortsvorsteher Martin Bieker den Verlauf der Ortsbeiratssitzung wohl auch anders vorgestellt. Denn einige der rund 20 eingeladenen Mitglieder der Vereinsgemeinschaft forderten statt einer Stellungnahme nach einer regen Diskussion mehr Informationen. „Man hört im Dorf mal dies mal das, es fehlt an konkreten Informationen“, gab eine Besucherin zu bedenken.

„Die Zeit läuft uns davon“, wandte Bieker ein, denn im Haushalt der Stadt Amöneburg sind bereits Planungsgelder eingestellt. Zu Beginn hatte Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg eine Zusammenfassung der Planungen mit den Varianten Ausbau Treffpunkt und Anbau Schützenhaus gegeben. Die Kosten für beide Varianten sind in etwa gleich und liegen bei rund 250 000 Euro.

Der Ausbau des Treffpunkts sieht demnach unter anderem den Ankauf eines 3,20 Meter großen Streifens von der Kirchengemeinde und die barrierefreie Errichtung eines zweigeschossigen Anbaus mit Flachdach vor. Auch bedeute dies eine Verbesserung für die beengten räumlichen Verhältnisse der Feuerwehr. Die Kirchengemeinde könne weiterhin die Räumlichkeiten nutzen. Eine zweite Variante sieht einen Anbau an das Schützenhaus vor. Wettkampf und eine Feier wären dann auch zeitgleich möglich. Der Schützenverein habe signalisiert als Verein die Trägerschaft zu übernehmen. Für den Treffpunkt hat sich noch kein Verein als möglicher Träger ins Gespräch gebracht.

Bürger sollen überVariante mitentscheiden

Welche Variante letztendlich den Vorzug erhält, darüber soll jetzt schnellstmöglich eine Bürgerversammlung und eine Bürgerbefragung entscheiden. Zudem sollen die Pläne im Schaukasten öffentlich gemacht werden, kündigte Bieker an.

Nach fünf Jahren ohne Kirmes wird es in diesem Jahr, aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Burschenschaftsvereins „Hoase“, vom 1. bis zum 3. Juni wieder eine Burschenkirmes geben. Aus der Burschenschaft war der Vorschlag gekommen etwas für das Dorf zu machen und den Sonntag dazu zu nutzen ein Fest für das gesamte Dorf zu veranstalten. Dem hatte die Vereinsgemeinschaft zugestimmt und Unterstützung signalisiert.

Während der Ortsbeiratssitzung wurden der Ablauf und die Aufgabenverteilung des Dorffestes abgestimmt. Die Planungen für die Burschenkirmes stellte der Vorsitzende der Burschenschaft Denis Birk gemeinsam mit Viktoria Dörr und Theresa Birk vor.

Beginnen wird die Burschenkirmes am Freitagabend mit einer Mottoparty und DJ Sound und Light. Am Samstag folgt dann das Burschenschaftstreffen. Beginn ist um 20 Uhr mit der Band „Crossfire“. Das Dorffest wird dann am Sonntag um 11 Uhr beginnen. Geplant ist ein gemeinsames Mittagessen, die Ehrung der Gründungsmitglieder und Musik vom „Ohmtalboy“ Marco Witzel sowie Kaffee und Kuchen. Der Nachmittag steht dann ganz im Zeichen der Vereine. Geplant sind Auftritte der Landfrauen, des Männergesangvereins, der Kindertanzgruppe und der Bambinifeuerwehr. Ob es auch einen Gottesdienst geben wird stand an diesem Abend noch nicht fest. Außerdem ist geplant, dass die Arbeit an dem ein Meter breiten und fünf Meter lange Banner für das Amöneburger Kulturspektakel an diesem Tag begonnen wird.

Zum Abschluss informierte Richter-Plettenberg über das Interesse des Magistrats an Freiflächenvoltaikanlagen. Eine der interessantesten zusammenhängenden Flächen liegt zwischen Amöneburg und Rüdigheim, zwischen der Landstraße und der Ohmtalbahn.

von Karin Waldhüter

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