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Ostkreis Bürgermeister kündigt erbitterten Widerstand an
Landkreis Ostkreis Bürgermeister kündigt erbitterten Widerstand an
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17:00 06.01.2013
Angelina Cimiotti hatte gleich zwei Auftritte (links). Cornelia Prill präsentierte den am 11.11. geborenen Niklas Lauber – Stadtallendorfs jüngsten Narren.Fotos: Florian Lerchbacher
Stadtallendorf

Das Aufgebot an Prominenz aus Kommunalpolitik, heimischer Wirtschaft und einer breiten Narrenschar war einmal mehr groß während des 11. Neujahrsempfangs, den der FCKK gestern veranstaltete.

Doch für die meisten ging es gestern um mehr als „Sehen und Gesehen-Werden“: Bürgermeister Christian Somogyi kündigte zum Beispiel an, das Rathaus an Rosenmontag zu verteidigen. Die Narren müssten mit erbittertem Widerstand rechnen - und das obwohl Friedhelm Kremer, der Zweite Vorsitzende des FCKK, in seiner Neujahrsrede noch die neue „gesunde“ Zusammenarbeit gelobt hatte, die in Stadtallendorf herrsche: „Die Zeit der Konfrontation sollte endlich vorbei sein.“

Da der Bürgermeister seine Kampfansage wohl aber ohnehin nicht ernst gemeint hat, dürfte sich das politische Klima nicht ändern. Ernst indes war der Einsatz von Dr. Thomas Spies: Als er die Bühne betrat, tat er dies nicht als SPD-Landtagsabgeordneter, sondern als Arzt, da er sich um ein verletztes Mitglied der FCKK-Prinzengarde kümmern musste.

Der Zwischenfall sollte aber der einzige traurige Moment einer ansonsten fröhlichen Veranstaltung bleiben: Detlef Ruffert gestaltete seine Ansprache zum Beispiel als Büttenrede - und war so überzeugend, dass Christel Rohm-Naumann, die mit ihrem Mann Norbert durch das Programm führte, den Kreistagsvorsitzenden sogleich als Redner für die FCKK-Sitzung am 26. Januar verpflichtete (beziehungsweise verpflichten will).

Angelina Cimiotti hatte einen Auftritt als Sternsinger von St. Michael und als jüngstes Tanzmariechen des FCKK. Vorsitzende Cornelia Prill präsentierte in dem am 11.11. geborenen Niklas Lauber den jüngsten Nachwuchs des Vereins - bei dem Geburtstag bleibt dem Jungen natürlich auch nichts anderes übrig, als auf die närrische Bahn zu geraten.

Hinzu kamen Tänze, Musik, Ordensverleihungen und natürlich die Rede Kremers, der auf weltweite Geschehnisse des Jahres 2012 einging und 2013 als „schwieriges Jahr“ ankündigte, in dem die Menschen „hoffen, vertrauen und handeln“ sollten.

von Florian Lerchbacher

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