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Bürgerhaus: 2013 bleibt wohl alles beim Alten

Ortsbeirat tagte Bürgerhaus: 2013 bleibt wohl alles beim Alten

Großseelheim soll noch in diesem Jahr ein kleines Neubaugebiet bekommen. Das berichteteJochen Schröder am Donnerstagabend vor dem Ortsbeirat.

Großseelheim. Wie der Großseelheimer erklärte, will die ortsansässige Firma Projektentwicklung Gade im Bereich Rheinstraße/Rotenberg eine kleine Fläche als Baugebiet erschließen. Sechs Parzellen dienten als Bauplätze, eine siebte Parzelle solle als Grünfläche genutzt werden. Die Erschließung werde über eine Sackgasse mit Wendehammer erfolgen. Der Antrag auf Aufstellungsbeschluss sei bereits beim Magistrat gestellt worden. Er hoffe, dass im Herbst Baurecht vorliege, informierte Schröder den Ortsbeirat.

Der nahm das Vorhaben ohne Gegenstimme wohlwollend zur Kenntnis. Allerdings wandte Heinz-Wilhelm Leinweber mit Blick auf frei werdende Hofflächen ein, dass die Innenentwicklung Vorrang haben müsse. Dem werde Rechnung getragen, versicherte Ortsvorsteher Helmut Hofmann. Glücklicherweise gebe es in Großseelheim Interesse an Bestandsimmobilien im Ortskern - aber auch an Bauplätzen.

Hofmann nutzte die erste Ortsbeiratssitzung des Jahres zu einem Jahresrückblick. Dabei rückte er zwei Themen in den Fokus: Die Renaturierung der Bauerbach in der Ortslage und den Versuch einer Arbeitsgruppe, den großen Saal des Bürgerhauses für die Dorfgemeinschaft zu erhalten.

Die dem Hochwasserschutz dienende Bauerbach-Renaturierung in der Ortslage sei am Widerstand der Anlieger gescheitert, die zum Teil große Flächen dafür hätten abgeben müssen. Jetzt solle sich die Renaturierung auf den Oberlauf des Baches beschränken. Ob für diese eingeschränkte Renaturierung noch die Landesförderung fließe sei allerdings ungewiss, sagte Hofmann.

Er erwarte, dass der Status quo für das Bürgerhaus zumindest noch in diesem Jahr erhalten bleibe, da die Berechnungen für die beiden konkurrierenden Modelle noch nicht vorlägen. Die Stadt möchte das komplette Obergeschoss mit dem großen Saal an den Betreiber eines Lebensmittelmarktes vermieten, um so die Kosten zu senken. Im Gegenzug sollen die Räume im Untergeschoss optimiert werden. Die Großseelheimer AG möchte das Obergeschoss behalten und stattdessen die Räume im Untergeschoss vermarkten. Der Belegungsplan des Vorjahres zeige, wie wichtig der große Saal sei, sagte Hofmann.

von Matthias Mayer

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