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Bürgergarde wacht nun über das Wohl in Wohratal

Wohratal Bürgergarde wacht nun über das Wohl in Wohratal

Sehr ereignisreich war die Prunksitzung am Samstag: Vor 350 Zuschauern stellte sich die Bürgergarde „Erste Wohrataler Scharfschützen vor“. Zudem wollen die Narren unabhängig werden.

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Wohratals Frauen haben ihre Männer im Griff: Als Polizistinnen verkleidet hielten sie ihre Panzerknacker im Zaum.

Quelle: Florian Lerchbacher

Wohratal. Wir schreiben das Jahr 1805 – Wohratals Männer sind nach Marburg ausgezogen, um die Stadt gegen Napoleons Truppen zu verteidigen. Die kleine Gemeinde ist nahezu schutzlos, doch König Georg II. schickt aus England einen „­Rifleman“, um den Widerstand zu unterstützen.

In tannengrüner Schützenuniform kommt der ersehnte Held (Bürgermeister Peter Hartmann) auf die Bühne, verteidigt eine holde Maid (seine Ehefrau Birgit Trümner) und zieht die letzten verbliebenen Männer zusammen. Einen jämmerlichen Haufen – bis sie ihre Uniformen anziehen, eine kurze Einweisung in die Nutzung von Gewehr und Bajonett bekommen und sich als „Wohrataler Scharfschützen“ zu Helden aufschwingen. Als die Gruppe in ihrem liebe­voll ausgestatteten Feldlager Platz genommen hat, ist die Szenerie für eine unterhaltsame Prunksitzung geschaffen – und zudem die Gründung der ersten Wohrataler Bürgergarde vollendet.

Es folgt eine ganze Reihe außergewöhnlicher Tanzdarbietungen: Der allerletzte Auftritt von Dannys Funken aus Momberg, die als Matrosinnen ihren Abschied geben, die Wohratal-Premiere der als Pharaonen verkleideten Prinzengarde des VfL Neustadt sowie der „Schoppendales“ aus Sehlen, einem athletischen und einfallsreichen Männerballett. Ebenfalls das erste Mal auf der Bühne in Wohratal steht die Prinzengarde des Marburger Karnevals auf der Bühne – natürlich samt Prinzenpaar und Gefolge.

von Florian Lerchbacher

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