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Ostkreis Bürger genießen ihr eigenes Fest
Landkreis Ostkreis Bürger genießen ihr eigenes Fest
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18:30 14.06.2011
Zehn Mannschaften mit je sechs Spielern hatten sich für das „Menschenkicker“-Turnier angemeldet. Quelle: Klaus Böttcher

Langendorf. Alle Dorfbewohner sollten sich an der Ausrichtung des Festes beteiligen, nicht nur die Vereine, erklärte Langendorfs Ortsvorsteher Bernd Schneider das neue Konzept des Festes mit lauten Worten, da er sich gegen das schwungvolle Spiel der Hessischen Trachtenkapelle Wohratal durchsetzen musste. Während der Vorbereitung habe sich eine „lockere Festkommission“ gebildet, die in unterschiedlicher Besetzung das Brunnenfest vorbereitete und organisierte.

Das ganze Dorf schien auf den Beinen zu sein. Die große Attraktion war der „Menschenkicker“, bei dem eine Art Tischfußball in größeren Dimensionen gespielt wird. Menschen ersetzen dabei die Figuren an den Stangen. Jede Mannschaft besteht aus drei Spielern im Mittelfeld, zweien im Angriff und einem im Tor. Der Ball darf mit dem ganzen Körper gespielt werden, nur die Hände müssen an der Stange bleiben.

Die Langendorfer waren so begeistert von dem Turnier, dass sich zehn Mannschaften fanden. Mann und Frau, Jung und Alt – alle spielten zusammen. Und die zahlreichen Zuschauer, die rund um das Rechteck stammten, jubelten was das Zeug hielt.

Nach dem musikalischen Gottesdienst am Vormittag wurde erstmals beim Brunnenfest auch das Backhaus angeheizt. Außer den frisch gebackenen Spezialitäten gab es Köstlichkeiten vom Grill und in der Dorfscheune ein Kuchen- und Salatbuffet sowie leckeres Eis. Für musikalische Unterhaltung sorgten die hessische Trachtenkapelle Wohratal und abends die Band „Round-about“.

von Klaus Böttcher

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