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Bürger bringen Wohra wieder auf Vordermann

Putzaktion Bürger bringen Wohra wieder auf Vordermann

Trotz regnerischen Aprilwetters beteiligten sich 50 Wohrarer Bürger an den umfangreichen Arbeiten während des Aktionstages im Dorf.

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Während Gerhard Zulauf die Decke in der Hofreite strich, baggerten Freiwillige auf dem Spielplatz die Fundamente für neue Spielgeräte aus.Fotos: Klaus Böttcher

Wohra. Die Stufen im Treppenhaus der Hofreite sind abgedeckt. Alles, was nicht mit Farbe bekleckert werden soll, ist abgeklebt. Gerd und Peter Zulauf sind damit beschäftigt, die Decke in der ersten Etage zu streichen. Das Ziel des Teams ist es, das ganze Treppenhaus an diesem Tag zu streichen.

Barbara Bach hat gerade frisches Wasser zum Putzen der Fenster geholt, denn es steht auch der große Frühjahrsputz im Gemeinschaftshaus auf dem Programm: Der fängt an beim Auswaschen der Schränke und dem Aufräumen der Küche und geht über das Waschen der Gardinen bis hin zum Putzen aller Fenster - und davon gibt es in der Hofreite sehr viele.

Hinter dem Gebäude werden transportable Bänke vom Friedhof oder anderen Stellen im Dorf aufgearbeitet, das heißt repariert, abgeschliffen und gestrichen. Ein Team von freiwilligen Bürgern ist unterwegs und bearbeitet andere Bänke in der Gemarkung um Wohra.

„Es wurden schon die ganze Woche Vorarbeiten geleistet“, freut sich Ortsvorsteherin Hannelore Keding-Groll über die Einsatzfreude der Bürger während des Aktionstages. Ihr Mann habe beispielsweise einen Plan aufgestellt über alle Bänke und darin festgehalten, was zu reparieren ist. Vorarbeiten hatte es aber auch schon auf dem Friedhof oder den Spielplätzen gegeben.

Auf dem Spielplatz in der Männerstatt ist ein Bagger vom Bauhof im Einsatz, mit dem Olaf Viereckl Löcher für die Fundamente einer neuen Schaukel aushebt. Andere fleißige Helfer sind mit der Zaunerneuerung beschäftigt. Auch auf dem Spielplatz Gendalweg geht es um das Aufstellen eines neuen Spielgerätes. Der Friedhofszaun wurde schon in der Woche vorher gestrichen, da die Bürger die trockenen Tage nutzen mussten.

Zu den Arbeiten gehört auch das Bepflanzen der Kübel an der Straße. Die Burschenschaft macht bei der Grillhütte und in der Umgebung klar Schiff. Auf dem Vorplatz wird ein Schild mit altem Fahrrad montiert, das auf die Fahrradstation am Radweg R6 hinweist.

Nach dem Motto, wer arbeitet muss auch gut essen, haben die Landfrauen ein Frühstück auf eigene Kosten zubereitet und in der Hofreite serviert.

von Klaus Böttcher

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