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Ostkreis Bisher stimmt der Zeitplan noch
Landkreis Ostkreis Bisher stimmt der Zeitplan noch
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17:49 14.01.2013
Die verschiedenen Durch- und Zufahrten des Betonbauwerks sind inzwischen gut zu erkennen. Derzeit montieren Bauarbeiter Verkleidungen, die auch dem Lärmschutz dienen. Fotos: Rinde
Stadtallendorf

„Packen die das denn zeitlich?“, fragt sich momentan der ein oder andere Stadtallendorfer, der an der Großbaustelle an der Bundesstraße 454 entlangkommt. Hessen Mobil (früher ASV) in Marburg ist zuversichtlich, dass es bei der bisherigen Terminplanung bleiben kann. Hessen-Mobil-Sprecherin Sonja Lecher spricht dabei wie bisher auch vom Frühjahr als Fertigstellungstermin. Das wäre in einem Zeitfenster zwischen April und Juni. „Einen genaueren Termin können wir jetzt auch noch nicht angeben“, sagt Lecher mit Verweis auf eine wichtige Unwägbarkeit, das Wetter.

Bisher hat der Winter keine Verzögerungen für den Zeitplan bedeutet. Die kurze Schnee- episode im Dezember habe dem Zeitplan nicht geschadet. Aber: Sollten Schnee und Minusgrade in den nächsten Wochen die Oberhand gewinnen, gerät auf der Baustelle manches aus den Fugen. „Dann bekämen wir beispielsweise auch kein Material von den Mischwerken für die Asphaltarbeiten“, sagt Lecher. Und Betonarbeiten sind bei Minustemperaturen auch materialbedingt kaum möglich. Wie die Betonelemente nach der Fertigstellung aussehen werden, ist schon seit einigen Wochen erkennbar.

Derzeit sind die Bauarbeiter damit befasst, die sogenannten Vorschalungen, die aussehen wie gemauerte Wände auf einzelnen Betonelementen anzubringen. „Sie sind optische Verkleidungen und dienen gleichzeitig dem Lärmschutz“, sagt Sonja Lecher. Außerdem erfolgen laut Lecher nach wie vor einige Arbeiten an Kanälen und Drainageleitungen. Inzwischen ist auch die Anbindung der Wetzlarer, die über „holländische Rampen“ erfolgt, gut zu erkennen. Endgültig angeschlossen wird die Straße aber erst im Zusammenhang mit den Asphaltierungsarbeiten, für die es noch keinen festen Termin zum jetzigen Zeitpunkt gibt.

Eine gute Nachricht für die Steuerzahler: Bisher ist es gelungen, den Kostenrahmen einzuhalten, wie Lecher im Gespräch mit der OP erläuterte.

Die 512 Meter lange Tieferlegung einschließlich des riesigen Kreisverkehrsbauwerks ist mit 8,6 Millionen Euro veranschlagt. Den Löwenanteil trägt der Bund, die Stadt Stadtallendorf finanziert 2,6 Millionen Euro beim Kreuzungsumbau an der Wetzlarer Straße.

von Michael Rinde

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