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Biogasanlage angefahren

Schwabendorf Biogasanlage angefahren

Entscheidende Schritte auf dem Weg Schwabendorfs zum Bioenergiedorf:

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Diese Landwirte finanzieren und betreiben die Schwabendorfer Biogasanlage (von links): Heinrich Veit, Heinrich Müller, Herbert Stracke und Carsten Müller.

Quelle: Matthias Mayer

Schwabendorf. Am Montag wurde die neue Biogasanlage angefahren, am Dienstag findet um 19 Uhr die Gründungsversammlung der Nahwärme-Genossenschaft Schwabendorf im Dorfgemeinschaftshaus statt. Die wird ab Herbst kommenden Jahres kostenlose Biowärme von den Betreibern der Anlage beziehen.

Für diese war gestern schon ein großer Tag. Nach gut viermonatiger Bauzeit wurde auf dem Anwesen der Familie Müller um 12.08 Uhr der erste der beiden Motoren angelassen. Der noch mit Biodiesel betriebene Motor produziert zwar schon Strom. Seine Hauptaufgabe ist aber, das Aufheizen des bereits mit Gülle befüllten Fermenters, das unerlässlich für das Anfahren einer Biogasanlage ist. „Erst bei Temperaturen zwischen 36 und 40 Grad bildet sich die richtige Bakterienkultur. Dann kann häppchenweise Mais zugesetzt werden“, erklärt Herbert Stracke, Miteigentümer der Anlage. Stracke schätzt, dass dieser Prozess drei bis vier Wochen dauert und die Anlage in 8 bis 10 Wochen ihre volle Biogas-Leistung bringen wird.

von Matthias Mayer

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