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Bewohnerin hantiert an einer Gasleitung

Stadtallendorf Bewohnerin hantiert an einer Gasleitung

Die Bewohnerin eines Hauses im Argeweg versuchte am Freitagnachmittag, sich das Leben zu nehmen, wie die Polizei mitteilte.

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Feuerwehrleute hielten sich am späten Freitagnachmittag in der Niederbettenstraße in Bereitschaft.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Nach Angaben der Polizei in Stadtallendorf hatte sie sich zunächst die Pulsadern geöffnet und auch an einer Gasleitung im Haus hantiert. Rettungsdienst und Polizei verständigten darauf hin gegen 18 Uhr auch die Feuerwehr. Gebäude im Umkreis von 50 Metern wurden vorsorglich geräumt. „Die Gasleitung war bei unserem Eintreffen manipuliert“, erläuterte Daniel Prinz, der stellvertretende Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter, gegenüber dieser Zeitung. Die umliegenden Häuser seien vorsorglich evakuiert worden. Doch die Detektoren der Feuerwehr zeigten keine Gaskonzentration in der Luft an. Deshalb hoben Polizei und Feuerwehr die Evakuierung bereits nach sehr kurzer Zeit wieder auf.

Die Feuerwehr belüftete vorsorglich das Haus und verständigte das Gasversorgungsunternehmen, um die Leitung überprüfen zu lassen. Bis zum Eintreffen von Mitarbeitern des Unternehmens blieb die Hauptgasleitung sicherheitshalber abgesperrt. 35 Feuerwehrleute und 5 Einsatzfahrzeuge waren laut Daniel Prinz aufgrund der Alarmmeldung in den Argeweg geeilt.

Die Frau wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

von Michael Rinde

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