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Ostkreis "Besser als Mineralwasser"
Landkreis Ostkreis "Besser als Mineralwasser"
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19:27 25.03.2012
Sie sind gemeinsam stolz auf das Stadtallendorfer Trinkwasser: Erster Stadtrat Otmar Bonacker (3. von links) und die Stadtwerke-Mitarbeiter (von links), Uwe Wiegand, Betriebsleiter Giselher Pontow, stellvertretender Betriebsleiter Armin Immel, Beate Dres
Stadtallendorf

Stadtallendorf. Vier Wochen lang wird die Ausstellung im Fo­yer des Rathauses zu sehen sein - direkt gegenüber den Räumen des Bürgerbüros und in Blickweite der "Laufkundschaft". Die Ausstellung ist montags bis freitags zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung geöffnet.

Sie gibt einen umfassenden Einblick in das Thema. Dargestellt werden der Wasserkreislauf, die Trinkwassergewinnung aus Aufbereitung und der Weg des Trinkwassers aus den Brunnen in die einzelnen Haushalte. Dazu gibt es viele Informationen speziell zur Trinkwasserversorgung in Stadtallendorf und Wasser-Technik zum Anfassen: Absperrventile, Leitungsrohre, Wasserzähler, Werkzeuge und Messtechnik können aus nächster Nähe bestaunt werden.

Kindergarten-Gruppen und Schulklassen willkommen

94 Prozent ihres Trinkwasser bezieht die Stadt vom Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke (ZMW); sechs Prozent des Bedarfs werden durch Eigenförderung in Hatzbach, Wolferode, Erksdorf und Schweinsberg gewonnen, erklärt Armin Immel, der stellvertretende Betriebsleiter der Stadtwerke. Immel wird in den nächsten Wochen Gruppen - insbesondere aus Schulen und Kindergärten - durch die Ausstellung führen. Armin Immel freut sich schon auf die Begegnung mit den jüngsten Ausstellungsbesuchern, denn diese seien besonders wissbegierig und aufnahmefähig, sagte er.

Und er wird den Besuchern viel zu erzählen haben, denn Stadtallendorf ist nicht nur eine wichtige Industriestadt, sondern auch eine Stadt des Trinkwassers. Im Südwesten und Süden der Stadt reiht sich Brunnen an Brunnen, aus denen der ZMW mit Hilfe von gleich drei Wasserwerken Trinkwasser gewinnt, das von hoher Güte ist - und ein Exportschlager zudem. Bis in den Raum Frankfurt wird das Stadtallendorfer Trinkwasser geliefert, dessen Qualität - wie Wassermeister Bernd Schieb stolz feststellt - "besser ist als Mineralwasser." Und trotz der hohen Wertigkeit ist der Wasserpreis in der Stadt ganz unten. Nirgendwo im Landkreis müssen Bürger weniger für Trinkwasser bezahlen als in Stadtallendorf.

Was billig und selbstverständlich verfügbar sei, genieße in der Öffentlichkeit wenig Wertschätzung. Die Wertschätzung gegenüber dem Trinkwasser voranzubringen, sei wichtigstes Ziel der zum zweiten Mal in Stadtallendorf zu sehenden Ausstellung, erklärte Giselher Pontow, der Betriebsleiter der Stadtallendorfer Stadtwerke.

Der Preis ist niedrig, die Wertschätzung ist es auch

Hier knüpfte der Erste Stadtrat Otmar Bonacker (CDU) an. In vielen Regionen der Erde hätten Menschen keinen oder nur einen sehr mühsamen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das Ringen um dieses wichtigste Lebensmittel berge dort ein hohes Konfliktpotenzial. Vor diesem Hintergrund gebühre dem Trinkwasser hierzulande eine viel höhere Wertschätzung durch die Bevölkerung.

Schulklassen und Kindergarten-Gruppen, die eine Führung durch die Ausstellung wünschen, können sich bei Armin Immel telefonisch anmelden: 06428/ 707362

von Matthias Mayer

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