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Berufsfindung direkt vor der Klassentür

Ausbildungsmesse Berufsfindung direkt vor der Klassentür

Einen besonders kurzen Weg von der Schulbank in die Berufspraxis ermöglichte die Martin-von-Tours-Schule in Neustadt ihren Sekundarschülern.

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Mitmach-Stationen wie am Stand von Felo weckten das Interesse der Schüler.

Quelle: Andreas Mehl

Neustadt. Im Rahmen der Ausbildungsmesse, die an der Gesamtschule stattfand, hatten 15 Betriebe und Beratungseinrichtungen ihre Stände im Foyer, der Offenen Lernlandschaft sowie auf dem Schulhof des Hauptgebäudes aufgebaut. Dort informierten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn sowie externe Interessierte über verschiedene Berufsbilder und Ausbildungen, stellten Fragen zu Bewerbung und Berufseinstieg.

Die regionalen Betriebe, zu denen etwa der Süßwaren-Hersteller Ferrero, die Eisengießerei Fritz Winter, die Werkzeugfabrik Felo oder die Bäckerei Viehmeier gehörten, stießen bei den ­Jugendlichen aller Jahrgangsstufen auf großes Interesse.

Zukunftshorizont erweitert

Während sich viele Neunt- und Zehntklässler ganz konkret über Ausbildungsplätze informierten, schnupperten die jüngeren Jahrgangsstufen offen und neugierig in die Berufswelt hinein und hielten nach möglichen Praktikumsstellen für ihr Sozial- oder Betriebspraktikum oder den „Boys and Girls Day“ Ausschau.

Während so mancher seinem Wunschberuf ein großes Stück näher kam, waren es bei den jüngeren Schülern oft die kleinen Begegnungen, die den Zukunftshorizont erweiterten: „Ich war erstaunt, dass auch viele Frauen mit Autos oder Werkzeugen arbeiten“, teilte eine Siebtklässlerin ihre Beobachtungen­ mit. Ein anderer Siebtklässler­ meldete sich nach der Messe­ in der Sanitäts-AG der Schule an, nachdem er die Arbeit der DRK-Rettungskräfte Lisa Wollmer und Katharina Waldinger erlebt hatte, die EKG-Messungen durchführten und zeigten, wie man Erste Hilfe leistet.

Neben den beiden Fahrzeugen des Neustädter Autoparks Dippel, in denen sich die Schüler gegenseitig fotografierten, stellte der Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes für viele Jugendliche den zweiten Höhepunkt der Messe dar.

Berufseinstiegsbegleiter waren vor Ort

Den Weg zum Wunschberuf erleichterte den Schülern ein Fragebogen, den Arbeitslehre-Lehrerin Astrid Becker entwickelt hatte und der die Jugendlichen dazu aufforderte, sich intensiv mit den eigenen Interessen und Fähigkeiten auseinanderzusetzen sowie „passende“ Berufsbilder zu diesen zu finden.

Begleitet wurde die Messe auch von den Berufseinstiegsbegleitern Yvonne Trier und Georg Vaupel sowie von Sigrid Hablowetz von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, die in Beratungsgesprächen Fragen rund um den Berufseinstieg beantworteten.

Schulleiter Volker Schmidt freute sich, dass die Martin-von-Tours-Schule als praxisnahe Schule zum zweiten Mal Gastgeber der Ausbildungsmesse sein durfte. Er ermutigte die Jugendlichen dazu, die Chance vor der eigenen Haustür zu nutzen und mit den Unternehmen in Kontakt zu treten.

von Nadine Kalbfleisch

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