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Ostkreis Langsame Jogger und ein Helles
Landkreis Ostkreis Langsame Jogger und ein Helles
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16:01 13.04.2018
Komiker, Kabarettist und Liedermacher: Bernd Stelter zeigt sein neues Programm „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“. Quelle: Manfred Esser
Stadtallendorf

„Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten.“ Bernd Stelter ist sich in dieser Hinsicht ganz sicher. Am Freitag, 27. April, gastiert er ab 20 Uhr mit seinem „Kabuff-Orchester“ in der Stadthalle Stadtallendorf. Das Kabuff-Orchester besteht zwar nur aus zwei Musikern, aber für den Kölner Karnevalisten – Stelter mischt dort seit 1988 mit – gehen die beiden glatt als Orchester durch.

"Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten"

Stelter sieht sich nicht als ­reinen Schenkelklopfer-Komiker, er sieht sich auch nicht als klassischen Polit-Kabarettisten, der „tiefgründig Ursachenforschung“ betreibt. Er sei einmal als „Urgestein der Comedy“ angekündigt worden. „Urgestein?“, hat er sich gefragt.  Mit fast 54? Das ist jetzt einige­ Jahre her – dennoch – er sei ­weder „Urgestein“ (zu alt) noch Comedian. Nein, Stelter ist von allem etwas, ein Kabarettist, ein Komiker, ein Liedermacher. Letzteres macht er mit seinem neuen Programm „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ besonders deutlich.

Mit dem "Glücksrad" ging es los

Der 1961 in Unna geborene Entertainer, steht seit 1990 auf der Fernsehbühne. Damals war es das „Glücksrad“. Richtig bekannt wurde er aber als Mitglied der Stammbesetzung der Comedy-Show „7 Tage, 7 Köpfe“, die früher ein Millionenpublikum hatte. Gesungen hat er immer. Lieder wie „Zack ein Helles“ oder „Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär“ wurden weit über den Kölner
Karneval hinaus Hits.

Doch auch diese Spaß-Songs treffen nicht (ganz) den Kern von Bernd Stelter, der zunehmend als klassischer Liedermacher in Erscheinung tritt. „Ich glaube, ein Kabarettist und Liedermacher geht vielleicht mit sehr offenen Augen durch die Welt. Und ich habe immer meine kleine, schwarze, ledergebundene Kladde dabei“, berichtet Bernd Stelter. Er notiert, was er sieht und verarbeitet es in seinen Programmen. Mal in Liedern wie „Schatz, du kannst Gedanken lesen“, mal in „Der langsame Jogger vom Rhein“. Und seine Lieder müssen auch nicht immer saukomisch sein, sie können auch mal nachdenklich daherkommen wie in „Ein Leben lang“, in dem er den Tod seiner Eltern verarbeitet.

OP-Gewinnspiel

Die OP verlost zehn Mal zwei Freikarten für die Show von Bernd Stelter am 27. April ab 20 Uhr in der Stadtallendorfer Stadthalle. Wer gewinnen will, schreibt eine Karte unter dem Stichwort Bernd Stelter an die Oberhessische Presse, Kulturredaktion, Franz-Tuczek-Weg 1, in 35039 Marburg oder eine E-Mail an kultur@op-marburg.de. Achtung: Die Zuschriften müssen am 17. April um 12 Uhr in der Redaktion vorliegen. Die Namen der Gewinner werden auf den Kulturseiten veröffentlicht.

  • Karten kosten im Vorverkauf zwischen 28,85 und 35,45 Euro. OP-Abonnenten erhalten Rabatt in den OP-Geschäftsstellen im Schlossberg-Center und im Franz-Tuczek-Weg 1.

von Uwe Badouin