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Beim Hessentag streiten die Dichter

Poetry Slam Beim Hessentag streiten die Dichter

Mit dem Poetry Slam bietet das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst einen besonderen Leckerbissen der jungen Literaturszene auf dem 50. Hessentag in Stadtallendorf.

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Reden wie einem der Schnabel gewachsen ist, ist auf dem Hessentag ausdrücklich erwünscht – beim Poetry-Slam.

Quelle: Veranstalter

Stadtallendorf. Bei diesem Wettkampf der Worte und Gesten werden selbstgeschriebene Texte – Lyrik oder Prosa, Rap oder Dada – innerhalb einer festen Zeit vor dem Publikum vorgetragen, wobei alles erlaubt ist, was mit Stimme oder Körpersprache möglich ist.

Die noch junge Disziplin des „Poetry Slam“ hat in den vergangenen Jahren insbesondere unter Jugendlichen ganz neue Leser- und Autorenkreise erschlossen.

Der Dichterwettstreit, der in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts in Chicago entstanden ist, hat in den neunziger Jahren seinen weltweiten Siegeszug angetreten. Allein in Deutschland kämpften im vergangenen Jahr bei über 100 Slams die Poeten um die Gunst des Publikums.

Bei dem Slam auf dem Hessentag treten acht Poeten in zwei Vierergruppen an. Nach amerikanischem Vorbild bewertet eine fünfköpfige Jury die Auftritte mit Noten von 1 bis 10. Die jeweils punktbesten Poeten jeder Gruppe treffen im Finale noch einmal aufeinander und ermitteln dann den Sieger des Poetry Slams des Hessentags.

Auf dem Hessentag in Stadtallendorf wird der Poetry Slam von dem bekannten Marburger Slam Poeten Lars Ruppel moderiert. Er hat sich bereits auf zahlreichen Bühnen einen Namen gemacht und gibt Workshops an Schulen und Universitäten.

Der Poetry Slam findet am Mittwoch, 2. Juni, im Festzelt auf dem Hessentagsgelände in Stadtallendorf statt. Beginn ist um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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