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Beim Bahnhofsumbau zählt jeder Tag

Sanierung Beim Bahnhofsumbau zählt jeder Tag

Die lange Frostperiode hat die Sanierungsarbeiten am Stadtallendorfer Bahnhof zeitlich weit zurückgeworfen. Dennoch glaubt die Stadtverwaltung fest an die rechtzeitige Fertigstellung bis zum Hessentag.

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Die frühere Schalterhalle ist inzwischen entkernt. Vom Bahnsteig aus gibt es einen freien Blick durch das Gebäude. Dem Dach über dem Bahnsteig (rechtes Bild) fehlt vorerst noch das Glas.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. In der früheren Schalterhalle des Stadtallendorfer Bahnhofs hat der Wiederaufbau begonnen. Handwerker hatten das Gebäude beinahe komplett entkernt. Seit vergangenen Donnerstag errichten sie die neuen Trennmauern für Toiletten und Fahrradgaragen. Dieser zweite Bauabschnitt liegt bisher voll im Zeitplan. Er wurde allerdings ohnehin erst in diesem Monat begonnen. Spätestens Anfang April verschwindet dann der alte Güterschuppen.

Den barrierefreien Umbau des eigentlichen Bahnhofs haben Schnee und Eiseskälte allerdings deutlich zurückgeworfen. Zwar hat der sanierte Bahnsteig eine neue Dachkonstruktion. „Doch wir konnten kein Glas einsetzen, weil wir dafür Plusgrade brauchen“, erläuterte Werner Jobst in der jüngsten Bauausschuss-Sitzung. Er arbeitet für das Ingenieurbüro, dass den Bahnhofsumbau im Auftrag der Stadt leitet. Für den Glaseinbau sind jetzt neue Sperrpausen nötig, während der der Bahnverkehr ruht. Auch die Arbeiten an der Bahnunterführung hinken wetterbedingt hinter dem Zeitplan her.

Zurzeit steht die der Niederkleiner Straße zugewandte Seite der Unterführung im Fokus. Dort musste obendrein noch ein zusätzliches Regenüberlaufbecken eingebaut werden. Erst Mitte Mai, so schätzt Jobst, wird die Bahnunterführung wieder gänzlich offen sein. Wie diese Unterführung in wenigen Wochen aussehen soll, wurde in Absprache mit der Bahn AG festgelegt. Sie erhält helle Fliesen. Über dem Aufzug gegenüber dem neuen Treppenabgang wird dann eine Informationstafel hängen. Alle Wände bekommen einen Graffitischutz. Außerdem wird der Durchgang videoüberwacht.

von Michael Rinde

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