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Ostkreis Behörde gibt Entwarnung für wertvolle alte Eichen
Landkreis Ostkreis Behörde gibt Entwarnung für wertvolle alte Eichen
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18:30 25.06.2014
Diese geschätzt rund 250 Jahre alten deutschen Eichen stehen auf einem Platz gegenüber der Georg-Büchner-Schule. Foto: Rinde
Stadtallendorf

Jene alten Eichen gegenüber der Georg-Büchner-Schule sind eine imposante Erscheinung, drei von ihnen sind nach Angaben der Kreisverwaltung auch als Naturdenkmäler besonders geschützt. Einer der Bäume, der an dem sanierten kleinen Platz steht, machte in den vergangenen Wochen einen mitgenommenen, fast kranken Eindruck.

Das war der Grund für eine Anfrage des Stadtverordneten Michael Goetz (Bündnis 90/Die Grünen) bei der Stadtverwaltung. Hintergrund: Während der Kanal- und Fahrbahnsanierungen in der Straße wurden die alten Eichen naturgemäß einigen Belastungen ausgesetzt, wurden deshalb aber auch besonders geschützt (die OP berichtete). Dies betonte auch Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) bei der Antwort auf die Anfrage.

Da es sich um Naturdenkmäler handelt, war ohnehin die für sie verantwortliche Untere Naturschutzbehörde des Landkreises eingeschaltet. Die Verwaltung stimmte den Schutz der Bäume mit einem Sachverständigen ab.

Das hat auch den gewünschten Erfolg gebracht. „Es gibt unsererseits keine Hinweise darauf, dass die Bauarbeiten den Bäumen geschadet haben“, sagt Stephan Schienbein, Sprecher der Kreisverwaltung, auf Anfrage der OP. Er bezieht sich dabei auf ein ganz aktuelles Gutachten eines Baumsachverständigen. Und Schienbein hat noch eine gute Nachricht: Bei allen Stieleichen ist die „Stand- und Bruchsicherheit“ gewährleistet. Zwar ist bei einem der Bäume ein größerer Ast abgebrochen. Doch das sei laut Kreis-Sprecher Schienbein wohl eher auf einen Sturm zurückzuführen. Wie Bürgermeister Somogyi in seiner Antwort auf die Anfrage mitteilt, ist es während der Bauarbeiten bei einem der Bäume allerdings zu einer leichten Beschädigung einer Wurzel gekommen. Sie wurde fachgerecht versorgt, um Folgeschäden zu verhindern. Betroffen ist die Stieleiche unmittelbar an der Allendorfer Höhe.

Bei dem kränkelnd anmutenden Baum auf dem Platz ist bei den Sanierungsarbeiten rundherum sogar weniger Fläche wieder versiegelt worden als vorher. Das soll zu einer besseren Belüftung des Wurzelwerkes beitragen. Die Stieleichen werden jährlich von einem Baumsachverständigen begutachtet. Er legt dann die nötigen Pflegearbeiten fest, Das passiert auf Veranlassung der Unteren Naturschutzbehörde.

von Michael Rinde

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