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Behindertenparkplätze sind jetzt deutlich erkennbar

Behindertenparkplätze Behindertenparkplätze sind jetzt deutlich erkennbar

Die Parkplätze an der Ladengalerie sind neu, die Schilder noch Provisorien. Und die ersten Beschwerden ließen auch nicht lange auf sich warten.

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So sah es vor der Umstellung aus: Parkplätze links von der Einfahrt waren deutlich für Behinderte reserviert, rechts von der Einfahrt fehlte ein solcher Hinweis. Auf Stellflächen neben den Glascontainern soll es Strafzettel gehagelt haben.

Quelle: Lerchbacher

Stadtallendorf. Seit Montagmittag ist ganz deutlich erkennbar, wo an der Ladengalerie Behindertenparkplätze sind. Zwei Schilder sorgen dafür, dass keine Zweifel aufkommen.

Morgens noch hatte die Lage anders ausgesehen: Ein Schild mit einem Pfeil nach rechts wies links von der Einfahrt zum Hallenbad drei Parkplätze als Stellflächen für Behinderte aus. Rechts von der Einfahrt wiederum ließen Markierungen auf dem Boden erahnen, dass die Plätze auch für Behinderte gedacht sind, da sie weitaus breiter als die übrigen Parkplätze sind – weder ein Schild noch ein Piktogramm sorgten jedoch für Klarheit.

Und genau das sei einigen seiner Freunde zum Verhängnis geworden, berichtet Karl-Georg Prusky: Nichtsahnend hätten sie geparkt und später überraschend Strafzettel an ihren Fahrzeugen vorgefunden, berichtet der Großseelheimer. Die Ordnungsbehörde habe „keine Gnade“ gezeigt, monierte er und beschwerte sich bei der Stadt. „Geht da jemand gezielt auf die Jagd?“, fragte er im Gespräch mit dieser Zeitung – die Strafe für das Parken auf Stellflächen für Behinderte kostet schließlich 35 Euro.

Natürlich nicht, entgegnet Hubertus Müller, der Leiter des Stadtallendorfer Ordnungsamtes. Die Stadt habe erst vor wenigen Tagen mit den Gewerbetreibenden über die Parkplatzsituation gesprochen, um die Beschilderung fest anzubringen. Er könne sich zwar nicht vorstellen, dass Autofahrer auf den angesprochenen Stellflächen Strafzettel kassiert hätten, eine Überprüfung sei aber auch nicht möglich, da die entsprechende Mitarbeiterin frei habe – da die „Handerfassungsgeräte“ mit Kameras ausgestattet sind und von jedem falsch geparkten Auto ein Foto gemacht wird, seien Parksünden leicht nachprüfbar, betont er. „Wenn jemand auf den beiden Parkplätzen ein Ticket bekommen hat, wäre das ein Fehler“, gibt er zu, denn die Einfahrt zum Hallenbad hätte die Beschilderung unterbrochen. Sollten Bürger Strafzettel erhalten haben, könnten sie sich bei der Stadt melden.

von Florian Lerchbacher

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