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Beeindruckende Feier-Vielfalt in Erfurtshausen

Doppeljubiläum Beeindruckende Feier-Vielfalt in Erfurtshausen

Verschiedene Feuerwehren waren am Samstag zu Gast in Erfurtshausen, einen Tag später dann "die Welt".

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Der Sternmarsch unter anderem mit den beiden gastgebenden Vereinen war der Höhepunkt des Samstages. Etwas für das Auge bot am Sonntag unter anderem die Tanzschule Enjoy.

„Anderthalb Jahre Vorbereitung - und dann das.“ André Steidl vom Festausschuss ärgerte sich gestern schon ein bisschen, dass er mit einem Auge stets gen Himmel schielen musste. 25 Jahre Musikverein und 60 Jahre freiwillige Feuerwehr feierten die Erfurtshäuser während ihrer Kirmes mit einem Sternmarsch am Samstag und einem stehenden Festzug am Sonntag.

Am Samstag hatten sie noch Glück: Den ganzen Tag über regnete es in Strömen, fast pünktlich mit Beginn des Sternmarsches strahlte die Sonne vom Himmel. Die Besucher verteilten sich daraufhin im Dorf, um den Darbietungen der Stadtkapelle Wetter, der Musikkapelle Niederklein, des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Mardorf, des Spielmanns- und Fanfarencorps Homberg/Ohm und des Musikvereins Erfurtshausen zu lauschen.

Die Feuerwehr hatte die Veranstaltung so koordiniert, dass alle Gruppen zeitlich versetzt ins Festzelt einmarschierten. Dem Zug schlossen sich rund 100 Feuerwehrkameraden aus Mardorf, Rüdigheim, Niederklein, Haarhausen, Stausebach, Bürgeln und Erfurtshausen an.

Später sorgten „Die Ottertaler“ mit Tanzmusik für einen abwechslungsreichen Abend.

Genauso abwechslungsreich ging es am Sonntag weiter - allerdings mussten die Besucher gestern oftmals Schutz unter Zelten, Hofdächern und anderen Unterstellmöglichkeiten suchen. Das allerdings sollte kein Problem sein, da zahlreiche Erfurtshäuser in der Ortsmitte ihre Höfe für die Feierlichkeiten zur Verfügung gestellt hatten.

Themenbezogen war das Angebot, und so wechselten die Besucher während ihres Rundgangs quasi von einem Land ins nächste - beziehungsweise von Kontinent zu Kontinent: Hatten sie gerade noch einen Auftritt der Sing-, Spiel- und Trachtengruppe Rüddingshausen auf Wirts Hoob verfolgt, so wartete auf Schoulmeuresch Hoob bereits die Band „Silver Stallion“ mit Cowboyhut und Südstaatenflagge mit amerikanischer Musik auf. Afrikanische Klänge drangen derweil von Pfeiffersch Hoob nach außen, hinzu kamen zahlreiche weitere Stände, Aufführungen und Angebote: Die Jugendfeuerwehr Erfurtshausen lud zu Spielen ein, Hufschmied Herbert Rhiel zeigte sein Können, der Modellbauverein Moischt ließ Kinderherzen höher schlagen, die Bobtown-Cats wechselten sich mit der Tanzschule „Enjoy“ an. Kurz: Die Bandbreite war riesig, die Welt schien zu Gast zu sein.

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