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Bauhof findet im DAG-Gebiet Unterschlupf

Bauprojekte Bauhof findet im DAG-Gebiet Unterschlupf

Wer Elektroschrott, Kork, Altreifen oder andere Wertstoffe abgeben möchte, muss ab November in die Oderstraße 15b und nicht mehr in die Niederrheinische Straße fahren.

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Wassermeister Bernd Schieb steht vor dem Gebäude in der Oderstraße, in dem der Wertstoffhof sowie der Bauhof II und seine Ausrüstung für zwei Jahre ihr Heim haben.Fotos: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. Noch hat Stadtallendorf zwei Bauhöfe: Auf dem einen stehen Rasenmäher und Streufahrzeuge (Bauhof I), auf dem anderen haben sich die Stadtwerke mit ihren Betriebszweigen Wasser und Abwasser eingerichtet (Bauhof II). Doch die Tage der beiden Bauhöfe sind gezählt: Am Ende der Niederrheinischen Straße in Richtung Neustadt, am Standort des Bauhofs II, baut die Stadt in den kommenden zwei Jahren einen neuen, gemeinsamen Bauhof, so dass künftig keine Unterscheidung mehr notwendig sein soll. „Die Hallen werden getrennt, aber es soll nur ein Gebäude mit Sozialräumen geben“, berichtet Giselher Pontow, der Leiter der Stadtwerke, der mit dem Bauhof II in den kommenden beiden Jahren in der Oderstraße 15b (ehemals Firma Adler und Lenz) Unterschlupf findet. Dort ist dann auch der Wertstoffhof, bei dem Bürger jeden Samstag zwischen 10 und 12 Uhr Kork, Altglas, Altpapier und viele weitere Wertstoffe abgeben können: „Wir denken darüber nach, eventuell auch unter der Woche Abgabezeiten einzurichten“, ergänzt Pontow.

Einen Teil der rund 55000 Euro teuren Ausrüstung und Geräte haben Wassermeister Bernd Schieb und seine Kollegen vom Bauhof II bereits in das DAG-Gebiet geschafft. „Die Lage ist gut“, freut er sich und betont, durch die Ferrero-Umgehung seien alle Teil der Stadt gut erreichbar. Die Halle sei gut geeignet für einen Bauhof - und auch der Wertstoffhof passe bestens in die Oderstraße: Bürger können mit ihren Fahrzeugen um das Gebäude herumfahren und finden auf der Rückseite sogar eine Überdachung, um auch bei schlechtem Wetter trockenen Fußes ihre Wertstoffe abzugeben.

Dorthin müssen die Stadtallendorfer auch fahren, wenn sie Tonnen tauschen möchten. Das Sondermüllfahrzeug kommt indes nicht an den Standort im DAG-Gebiet: Es hält künftig zu den im Abfallkalender ausgewiesenen Terminen und Uhrzeiten hinter der Mehrzweckhalle.

Damit sich die Stadtallendorfer ein Bild vom neuen Standort des Bauhofs II und des Wertstoffhofs machen können, findet dort am Samstag, 3. November, von 9 bis 13 Uhr ein Tag der offenen Tür statt.

Zwei Jahre lang müssen sie ins DAG-Gebiet fahren, dann kehrt der Bauhof II an seinen alten Standort in ein neues Domizil in der Niederrheinischen Straße zurück, und die Zeiten eines einzigen Bauhofs beginnen. Bis dahin wird am Rande der Stadt fleißig gebaut: „Bis auf das Haus mit der Druckerhöhungsanlage wird alles platt gemacht“, kündigt Schieb an. „Seit 1982 sind unsere Leute dort in Wohncontainern untergebracht, die an ein altes Lagergebäude angeschlossen sind“, sagt Pontow und erläutert, dies sei aus Sicht des Arbeitsschutzes nicht weiter tragbar gewesen. „Die Forderung nach einem neuen Baubetriebshof stand schon viele Jahre im Raum“, ergänzt der Stadtwerke-Leiter. Ähnliches gelte für den Bauhof I: „Der war inzwischen so baufällig, dass die Stadt und die Stadtverordneten nicht mehr anders konnten, als den Neubau zu beschließen.“

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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