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Bauen, malen, gärtnern

Grundschüler Bauen, malen, gärtnern

„Wir nehmen unsere Schule in die Hand“ lautet an der Grundschule ­Wohra das Motto der einwöchigen Projektwoche.

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Das haben wir gemacht! Stolz zeigen die Schulkinder die überdimensionalen Buntstifte, die sie angemalt haben. Die Stifte sollen den Schulzaun verschönern. Foto: Karin Waldhüter

Wohra. Und das Motto machten die 52 Grundschüler zum Programm. Während des außergewöhnlichen Projekts nahmen die Schüler nicht nur Pinsel und Farben in die Hand, um auf dem Schulhof verschiedene Spielfelder neu aufzumalen und Holzbänke zu streichen, sondern sie transportierten unter andern auch eine Lkw-Ladung Holzhackschnitzel und brachten diese als Fallschutz rund um den Schulspielplatz aus.

Unermüdlich siebten die Schüler Komposterde, füllten diese in Tüten ab, schnitten die Bäume am Teich und sorgten mit einem Rohr dafür, dass dieser auch im Sommer nicht austrocknet. Mit dem Ziel, ihre Schule zu verschönern, entfernten sie Unkraut im Schulgarten und legten einen neuen Komposthaufen an.

Die schönste Aktion war für den achtjährigen Leon das Bemalen der überdimensionalen Buntstifte, die am Ende der Projektwoche entlang des Gartenzauns angebracht werden sollen. „Die Schule ist in dieser Woche schöner, bunter und fröhlicher geworden“ finden Leon, die achtjährige Maxima und die neunjährige Michelle, die fleißig beim Malen geholfen haben.

Die Schüler hatten die Wahl zwischen fünf Arbeitsgruppen: „Kompost und Erlebnispfad“, „Teich“, „Malen auf Holz“, „Fallschutz“ und „Malen auf dem Hof“. Die Schüler beschrifteten Gartengeräte, erneuerten den Erlebnispfad, strichen den Briefkasten, schnitten Äste und legten einen Hackschnitzelweg an, schliffen Bänke, setzten im Schulgarten Pflanzen und bemalten für jede Klasse einen Geburtstagsstuhl mit bunten Farben. Sieben Kubikmeter Holzhackschnitzel wurden zudem als Fallschutz rund um die Spielgeräte ausgebracht.

„Ganz verschiedene Kinder haben sich zusammengefunden, sich geholfen, gegenseitig unterstützt, unendlich angepackt und sind dabei über ihre eigenen Kräfte gewachsen, sie haben dabei Tag für Tag erstaunlich viel geschafft und viel für ihr Leben gelernt“, lobt Lehrerin Maria Bormann. Unterstützt wurden die Schüler während der Woche von einigen Eltern und dem Hausmeister. „Die Kinder waren an manchen Tagen zwar müde, aber glücklich“, berichtet Marina Lerch, die seit Februar die Schulleitung an der Grundschule übernommen hat.

Mit einem Büfett sorgten die Eltern täglich für die Verköstigung der Schüler und am Freitag begutachteten sie während einer Grillfeier zum Abschluss die Arbeiten rund um den Schulhof. Viertklässler Tim fasst die Woche trefflich für alle Schüler zusammen. „Die Woche hat allen viel Spaß gemacht“.

von Karin Waldhüter

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