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Autobahngegner sind einig

Weiterbau Autobahngegner sind einig

In der Region gibt es deutlichen Widerstand gegen den sich abzeichnenden Weiterbau der Autobahn 49. Das wurde bei einer Diskussionsveranstaltung der „Aktionsgemeinschaft Schutz des Ohmtals“ deutlich.

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Der Saal in Gaststätte „Bärenschießen“ war am Dienstagabend voll besetzt.

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Die Gaststätte „Zum Bärenschießen“ platzte am Dienstagabend fast aus den Nähten, so groß war das Interesse am Thema A 49. Die 75 Besucher der Veranstaltung waren zumeist Gegner des Baus der A 49, aber zumindest des abschnittsweisen Weiterbaus. Der Weiterbau der Autobahn in Raten soll zunächst in Treysa, im zweiten Abschnitt dann bei Stadtallendorf enden. Der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft „Schutz des Ohmtals“ Reinhard Forst beschäftigt sich schon drei Jahrzehnte mit dem Bau der A 49. Bei der jetzigen Veranstaltung stellte er das Abweichungsverfahren beim FFH-Gebiet Herrenwald, die fehlende Luftmessstation in Stadtallendorf und den abschnittsweisen Weiterbau der A 49 zur Aussprache.

Der Weiterbau der A 49 beherrschte die Diskussion bei der rund einstündigen Aussprache. Michael Götz von der Aktionsgemeinschaft Schutz des Ohmtals übernahm die Moderation und ließ zunächst die eingeladenen Vertreter der Parteien zu Wort kommen. Werner Hesse von der SPD, der im Stadtallendorfer Stadtparlament und im Kreistag einen Sitz hat verdeutlichte: „Ein abschnittsweiser Bau der Autobahn kann nicht zugelassen werden.“ Angela Dorn, Landtagsabgeordnete der Grüne, betonte, dass ihr bekannt sei, dass es noch keine Finanzierungszusage des Bundes gebe. Nach ihrer Meinung könne man auf Bundesebene noch auf den Bau einwirken. Inge Stum von der Partei „Die Linke“ bekräftigte die generelle Ablehnung ihrer Partei gegenüber einem Weiterbau. Von der eingeladenen CDU war niemand gekommen.

von Klaus Böttcher

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