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Ostkreis Ausschuss lässt alle drei Kandidaten zu
Landkreis Ostkreis Ausschuss lässt alle drei Kandidaten zu
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19:10 18.07.2011

Stadtallendorf. Die Mitglieder des Stadtallendorfer Wahlausschusses trafen am 18. Juli die endgültige Entscheidung über die Zulassung der drei Bewerber für die Bürgermeisterwahl am 18. September. Erwartungsgemäß gab es keine Überraschung: Alle drei Kandidaten, die ihre Unterlagen eingereicht hatten (die OP berichtete), sind zugelassen. Für die SPD tritt Christian Somogyi an, für die CDU Pierre Brandenstein. Joachim Fuchs bewirbt sich als unabhängiger, parteiloser Kandidat um das Amt. Die Entscheidung des Wahlausschusses fiel einstimmig nach einer kurzen Sitzung. Nach Angaben von Wahlleiter Freddy Greib hatte die Stadtverwaltung sämtliche Unterlagen, die die drei Kandidaten eingereicht hatten, vorgeprüft. Eventuelle Fehler hätten dadurch noch rechtzeitig vor Bewerbungsschluss behoben werden können.

Da Brandenstein und Somogyi für im Stadtparlament vertretene Parteien antreten, reichte bei ihnen der Nachweis, dass sie in einer Mitgliederversammlung in geheimer Wahl zu Kandidaten gekürt wurden. Außerdem hatten sie eine Wählbarkeitsbescheinigung ihrer Einwohnermeldebehörde vorzulegen.

Als parteiloser Bewerber musste Fuchs mindestens 74 sogenannter Unterstützungsunterschriften von wahlberechtigten Stadtallendorfer Bürger vorlegen. Diese Zahl hatte Fuchs mit 123 abgegebenen Unterschriften deutlich übertroffen. Die Verwaltung hatte sie vor der Ausschuss-Entscheidung zu überprüfen.

Jetzt wird die Stadtverwaltung die Zulassung der drei Bewerber amtlich bekanntmachen und die Stimmzettel drucken lassen. Die Reihenfolge der Kandidaten auf dem Stimmzettel ist gesetzlich festgelegt. Sie richtet sich nach der Stärke der Parteien, für die die Kandidaten antreten, im Stadtparlament. Pierre Brandenstein steht damit an oberster Stelle auf dem Stimmzettel, gefolgt von Christian Somogyi und Joachim Fuchs. Sollte kein Bewerber am 18. September mehr als die Hälfte der Stimmen erhalten, wird es am 2. Oktober zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen eine Stichwahl geben.

Ab dem 8. August ist die Briefwahl möglich – auch ohne eine offizielle Wahlbenachrichtigung. Ausschlaggebend ist die Eintragung ins Wählerverzeichnis, allerdings mit Vorlage des Personalausweises im Rathaus. Die Wahlbenachrichtigungen müssen bis zum 28. August an alle Wähler verschickt sein.

von Michael Rinde

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