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Ausschuss ist für Anwohner-Parken

Parkplätze Ausschuss ist für Anwohner-Parken

Das Parken in der Straße Blaue Pfütze soll neu geregelt werden. Das empfahl der Kirchhainer Verkehrsausschuss am Montagabend.

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Für Parken auf beiden Seiten zu eng: Auf der Straße Blaue Pfütze soll nach Vorstellungen des Verkehrsausschusses nur noch Anwohner-Parken auf einer Straßenseite möglich sein.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Eigentlich sollte auf dieser Straße überhaupt nicht mehr geparkt werden. Nach deren Umbau sei diese Straße aber breit genug, parkende Autos zu verkraften. Das Problem sei, dass auf beiden Seiten der Straße geparkt würde, mit der Folge, dass sich Rollstuhlfahrer, ältere Bürger mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwagen durch die holprige Ablaufrinne in der Straßenmitte quälen müssten, beschrieb Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) die Ausgangslage.

Bei einem Ortstermin nahmen die unter Vorsitz von Angelika Aschenbrenner (FDP) tagenden Ausschussmitglieder die Situation in Augenschein und kamen überein, an der Straßenseite vor dem NKD-Gebäude vier bis fünf Parkplätze einzurichten und das Parken auf der anderen Straßenseite zu verbieten. Die neuen Parkplätze sollen auf Wunsch der Anlieger als Anwohner-Parkplätze ausgewiesen werden. Das Gremium beauftragte den Magistrat einstimmig, die Parkplätze auf der Straße einzuzeichnen und rechtlich zu überprüfen, ob deren Ausweisung als Anwohnerparkplätze möglich ist.

Dagegen sah das Gremium keine Veranlassung, die Parkplatzsituation an der Apotheke Jung zu verändern. Deren Betreiber hatten mit Blick auf eine bessere Erreichbarkeit der Apotheke in einem Schreiben an den Magistrat darum gebeten, an der durch Poller abgesperrten Fläche vor der Markttreppe zwei Parkplätze einzurichten. „Die Apotheke Jung hat zwei Parkplätze am Marktplatz. Vor den Apotheken in der Fußgängerzone kann gar nicht geparkt werden“, sagte die Stadtverordnete Helga Sitt (Grüne) und warb dafür, den freien Zugang zur Markttreppe zu erhalten. Dem schlossen sich Reiner Priemer und Karin Pielstöcker (beide CDU) an. Angelika Aschenbrenner merkte an, dass das neu verlegte Pflaster auf der fraglichen Fläche für Fußgänger ausgelegt sei und deshalb erneuert werden müsste. Allein Wolfgang Budde (SPD) plädierte für das Anliegen der Apotheker. Er verwies auf die schlechte Erreichbarkeit des Hauses für ältere Kunden und auf die Gefahr, dass die Apotheke an der Gesamtsituation scheitern könne. Mit 5:3 Stimmen empfahl der Ausschuss, das Begehren der Apotheker zurückzuweisen.

Zum neuen Nahverkehrsplan konnte Bürgermeister Kirchner den Parlamentariern wegen der noch unvollständigen Datenauswertung noch nichts Konkretes sagen. Es sei jedoch erklärtes Ziel der Stadt, den Bestand zu erhalten, erklärte Dirk Lossin für die Stadtverwaltung. Optimierungsbedarf gebe es außerhalb des Schülerverkehrs. Am späten Nachmittag seien Busse oft nur schwach ausgelastet. Die Stadt wolle dennoch am Zwei-Stunden-Takt festhalten.

von Matthias Mayer

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