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Ausruhen auf Kuckucksruh

Neuer Rastplatz Ausruhen auf Kuckucksruh

Direkt am Fernradweg R6, der durch ihr Dorf geht, weihten die Rüdigheimer den Radler-Rastplatz„Kuckucksruh“ mit einer Maifeier ein.

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Diese originelle Fahrrad-Skulptur krönt den neuen Rastplatz „Kuckckuksruh“, dessen Name sich vom Spitznamen der Rüdigheimer ableitet: Kuckuck. Foto: Klaus Böttcher

Rüdigheim. Rüdigheim. Dr. Paul Lang hatte sein Akkordeon mitgebracht, verteilte Liedtext-Zettel und die große Schar der Rüdigheimer Bürger stimmte ein in die Lieder „Der Mai ist gekommen“ und „Ja, wir sind mit‘m Radl da“. Die Sonne lachte dazu vom Himmel und mit ihr die Bürger und vor allem der Vorstand des Verschönerungsvereins, der federführend für die Gestaltung des Rastplatzes verantwortlich war.

Der Platz liegt am Ortseingang aus Richtung Kirchhain direkt am R6 und lädt die Radler geradezu zum Verweilen ein. Auf dem Platz findet sich eine Sitzgruppe aus Granit. Neu angepflanzte Bäume werden in wenigen Jahren Schatten spenden. Rund um den Platz herum finden sich Bänke, deren Sitzflächen auf Sandstein-Findlingen montiert sind.

Alle Arbeiten inEigenleistung

Viele Stunden haben vorwiegend die Vorstandsmitglieder des Vereins gearbeitet, um das lauschige Plätzchen zu erschaffen. Beteiligt waren Hiltrud Biecker, Alwis Witzel, Burkhard Wachtel, Gerhard Gawlitza, Conny Birk und Alfons Gering sowie der Ehrenvorsitzende Gerhard Schraub und vom alten Vorstand Edmund Herz und Horst Pfeiffer, der zudem eine große Fahrrad-Skulptur stiftete.

„Im Sommer vergangenen Jahres haben wir angefangen, im Herbst alle Pflanzarbeiten erledigt und in der vergangenen Woche ist der Platz fertig geworden“, erzählte die Vereinsvorsitzende Hiltrud Biecker, bevor sie zusammen mit ihrem Stellvertreter und dem Amöneburger Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg den Platz offiziell einweihte. Dazu enthüllte das Trio die auf einem Steinblock montierte Namenstafel aus Metall.

Hiltrud Biecker würdigte das Engagement aller Helfer, die für die Verwirklichung des Platzes gearbeitet haben. Dem schloss sich der Bürgermeister an und schloss auch den Grundeigentümer ein, der mit seiner Zustimmung den Bau des Platzes erst ermöglicht habe. Zugleich lobte Richter-Plettenberg die Ausgestaltung des Platzes und dessen Lage direkt am Radweg mit Aussicht auf Amöneburg.

von Klaus Böttcher

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