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Aus Sorge um die Angehörigen

Roßdorf Aus Sorge um die Angehörigen

„Der größte Pflegedienst sind die Angehörigen selbst, deshalb müssen sie als Hauptpflegepersonen geschult werden“, sagt Raphael Glade von der Caritas.

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Die Übergabe der Pflegezertifikate war für die Kursteilnehmer ein Grund zu feiern.

Quelle: Sophie Kaufmann

Roßdorf. Drei Monate dauerte der Pflegekurs, den die Sozialeinrichtung AurA, die Barmer GEK und die Caritas-Sozialstation in Roßdorf anboten. Grundlage der Idee sei das Engagement von Angehörigen gewesen, die in der Pflege zumeist die Hauptverantwortung tragen, erläutert Raphael Glade, der Pflegedienstleiter der Caritas, der als einer der Kursleiter fungierte.

Alle Interessierten hätten teilnehmen können, betont Hans Loock, der Geschäftsführer der AurA gGmbH ist und ebenfalls als Kursleiter auftrat. Unerwartet viel Zuspruch habe der erste Kurs gefunden, betont er.

Bürger im Alter von 40 bis 80 Jahren nahmen teil – die meisten von ihnen kümmern sich um ihre erkrankten Eltern oder Lebenspartner. An zwölf Unterrichtsabenden lernten sie verschiedene Aspekte der Pflege kennen. Im Vordergrund stand zunächst die Einführung in die Pflege, die Krankenbeobachtung und die Körperpflege.

Weitere Themen waren die Ernährung und Betreuung der zu Pflegenden, Kinästhetic und das rückenschonende Arbeiten, Pflegehilfsmittel, Inkontinenz, Mobilität und Leistungen der Pflegeversicherungen. Ein Hauptpunkt war aber auch das Thema Demenz mit den medizinischen Aspekten und den Ursachen der Krankheit.

Es besteht bereits Interesse an einem neuen Kurs oder einen Aufbaukurs. Und den soll es dann auch geben: „Es wird nicht aufhören“, verspricht Glade und betont, dass Teilnehmer nicht unbedingt Angehörige von pflegebedürftigen Menschen seien müsste, sondern das Interesse an der Pflege bereits ausreiche.

von Sophie Kaufmann

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