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Auf‘m Berg wird Boes nicht erwachsen

Comedy Auf‘m Berg wird Boes nicht erwachsen

Am Freitagabend begeisterte Mirja Boes beim ­dritten Kulturspektakel mehr als 550 Besucher in der Aula der Stiftsschule mit ihrem Programm ­„Erwachsen werde ich nächste Woche“.

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Am Ende der Vorstellung ist Schluss mit der Männerfeindlichkeit. Mirja Boes holt sich Thomas Rath (von links) aus Berlin und Philipp Stumpf aus Stadtallendorf auf die Bühne: Die Männer dürfen sie zur Strafe mit Konfetti bewerfen.

Quelle: Karin Waldhüter

Amöneburg. „Ist das hier die Schlossruine?“, fragt Mirja ­Boes ins Publikum, das schon zur Begrüßung begeistert applaudiert. „Ist ja ganz schön modern“, stellt sie fest und schießt die nächste Frage ins Publikum. „Hast du Eier mit?“ „Wenn‘s scheiße ist, dann wirf“, fordert sie einen Besucher in der ersten Reihe auf. Als Höhepunkt des dritten Kulturspektakels tritt Mirja ­Boes nicht wie angekündigt in der Schlossruine, sondern aufgrund der schlechten Wetterprognosen in der Aula der Stiftsschule auf. „Sonst hätten wir viele von ihnen heute Abend wieder heim schicken müssen“, erklärt Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg.

Egal ob nun in der Schlossruine oder in der Aula der Stiftsschule: die Blonde begeistert das Publikum mit einer Mischung aus Comedy, Musik und Improvisation. Man könne sie alles fragen, denn schließlich seien auch Männer unter den Besuchern, erklärt sie und bringt vor allem die Männer „zur Strecke“: „Mit einem Mann im Baumarkt ist schlimmer, als mit einem Kind im Supermarkt“, sagt sie und hat damit bei den Frauen den Nagel auf den Kopf getroffen, die zustimmend applaudieren. Sie sei ja nach Amöneburg gekommen, um den Frauen zu helfen, erklärt Mirja Boes.

„Wir wollen keine Küchengeräte geschenkt bekommen“, brüllt die Trägerin des Deutschen Comedypreises ins Publikum und fragt nach, welche Geschenke die Frauen von ihren Ehemännern bekommen. Am meisten beeindruckt Boes die Antwort von Alexandra Hasselbach, die Radkappen von ihrem Ehemann bekommen hatte. ­Boes holt sie auf die Bühne und rät ihr, sich doch lieber Rad­kappen mit einem Auto dran schenken zu lassen.

von Karin Waldhüter

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