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Auf Irrwegen im Acker

Maislabyrinth Auf Irrwegen im Acker

Rund einen Kilometer ist das Mardorfer Maislabyrinth lang. Viele der ersten Besucher haben sich dort zunächst verlaufen.

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Felicia, Luca und Michael Nau haben den Ausgang aus dem Mardorfer Maislabyrinth gefunden. Foto: Klaus Böttcher

Mardorf. „Es war gut, aber ich habe mich ein paar Mal verlaufen“, erzählt der achtjährige Luca. Er hat mit seiner kleinen Schwester, der vierjährigen Felicia und seinem Vater Michael Nau den Ausgang aus dem Mardorfer Maislabyrinth gefunden. „Wir sind auch mal im Kreis gelaufen“, gibt der Vater zu und ergänzt: „Ich hätte nie gedacht, dass ein Acker so groß sein kann.“ Gut 15 Minuten hätten sie gebraucht, meint Vater Nau. Seine Kinder erzählen, dass es ihnen nichts ausgemacht hat, zwischen den großen Maispflanzen einen Weg zu suchen.

Am alten Schwimmbad hat Amöneburgs Bürgermeister Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg das erste Mardorfer Maislabyrinth offiziell eröffnet. Er erledigte das so, wie die Queen in London die olympischen Spiele eröffnete. Vom großen Zettel den er hatte, las er ab: „Ich erkläre das Mardorfer Maislabyrinth für eröffnet.“ Er freute sich über die Initiative der Kathrin Schick und ihres Freundes Alexander Rhiel. Das Mardorfer Maislabyrinth sei weit und breit das einzige in der Gegend und biete Spaß für die Kinder aber auch die Erwachsenen.Das Labyrinth ist nicht nur ein Spaßfaktor, sondern informiert auch über die heimische Landwirtschaft auf mehreren Tafeln. „Wir wollen über die Landwirtschaft aufklären“, sagt Alexander Rhiel dazu (diese Zeitung berichtete).

Wer das Maislabyrinth besuchen möchte, hat noch bis etwa Anfang Oktober Gelegenheit dazu. Es ist zu erreichen von der Straße zwischen Mardorf und Amöneburg beim letzten Aussiedlerhof auf der rechten Seite von Mardorf aus gesehen. „Es ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet“, sagt Kathrin Schick und ergänzt: „Der Eintritt ist Vertrauenssache. Kinder sollten 1,50 Euro in die Box werfen und Erwachsene 2,50 Euro. Bei der Eröffnung hatten die Initiatoren des Labyrinths durch den Energiemais für die Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder gesammelt. Kathrin Schick freute sich, dass während des Tages insgesamt 400 Euro zusammenkamen, die jetzt an den Verein überwiesen wurden.

von Klaus Böttcher

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