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Auch ohne Sicht geht‘s Richtung Ziel

Feuerolympiade in Betziesdorf Auch ohne Sicht geht‘s Richtung Ziel

Die Feuerwehrolympiade in Betziesdorf erfreut sich großer Beliebtheit, so nahmen neben Feuerwehrteams auch die Jungsozialisten und Rotkreuzteams teil.

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Die Teilnehmer von acht Mannschaften maßen sich in Betziesdorf in fünf Disziplinen.

Quelle: Böttcher

Betziesdorf. Vor 16 Jahren kam in Betziesdorf die Idee auf, neben den jährlichen Leistungswettkämpfen der Feuerwehr etwas „Wettkampfmäßiges“ zu veranstalten, bei dem aber der Spaß im Vordergrund stehen soll. Nun fand bereits zum 16. Mal die Feuerwehrolympiade rund um das Gerätehaus statt. Interessant und beliebt sind die Wettkämpfe, da immer wieder neue Spiele erfunden werden, die vorher keiner der Teilnehmer kennt, und die deshalb auch im Vorfeld nicht geübt werden können.

Acht Mannschaften waren in diesem Jahr gekommen, um im sportlich fairen Gaudiwettstreit um die Plätze zu kämpfen. Ein Team bestand aus jeweils fünf Teilnehmern, die sich in fünf Disziplinen mit ihren Kontrahenten maßen. Der Spaß steht zwar im Vordergrund, aber trotzdem haben die Spiele immer etwas mit der Feuerwehr oder dem Gerät der Wehr zu tun.

Die Frauen und Männer der teilnehmenden Mannschaften kamen bei einigen Disziplinen ganz schön ins Schwitzen und waren froh, wenn Wasser im Spiel war – wenngleich es sich um die Mittagszeit auch mit Regen vermischte. Trotzdem bereiteten gerade diese Stationen besonderen Spaß.

So hatten zwei Mitglieder beim Zielspritzen verbundene Augen. Ein Dritter musste seine Mitstreiter und somit den Wasserstrahl dirigieren, währen der Rest des Teams im Wasserstrahl stehend die Klappfallscheiben wieder aufstellten.

Bei einem anderen Spiel mussten die Teilnehmer Wasser aus einem durchlöcherten Eimer in auf dem Helm befestigte Eimerchen füllen und dann transportieren.

Viel Geschick erforderte die technische Hilfeleistung für eine Holzpuppe, die unter einem 400-Liter-Wasserbehälter lag. Gleiches galt für das Bilden des Schriftzuges FFW (Freiwillige Feuerwehr) mit Rundhölzern und 30 Metern Schnur. Aber auch der gute Umgang mit dem Funk war gefragt, denn die Ortsangaben von einem Foto mussten per Funk so übermittelt werden, dass sie nachvollzogen werden konnten.

Es siegte die Feuerwehr Kirchhain Mitte vor den Jungsozialisten aus Marburg und der zweiten Mannschaft des Katastrophenschutzstabes. Die Jugendwertung entschied die Jugendfeuerwehr Betziesdorf vor den Jugendlichen des Roten Kreuzes für sich. Die Sonderwertung „Einfallspinsel“ für die kreativste Interpretation der Spiele ging an die Jusos Marburg.

von Klaus Böttcher

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