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Auch der Regen stoppt die treuen Fans nicht

Neujahrsmarkt Kirchhain Auch der Regen stoppt die treuen Fans nicht

Bis zum frühen Nachmittag gab‘s beim Kirchhainer Neujahrsmarkt noch ein Durchkommen und Parkplätze. Das änderte sich, als der Regen aufhörte.

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Ob deftig oder süß: An Gaumenfreuden mangelt es in Kirchhain nicht.

Quelle: Nadine Weigel

Kirchhain. Die Fußgängerzone war gut gefüllt, die Kneipen und Gaststätten allerdings auch. Und das schon ab den Mittagsstunden. Viele der treuen Neujahrsmarkt-Besucher sicherten sich bereits frühzeitig ihren Platz im Warmen und Trockenen. Am Samstagvormittag litt das große Volksfest der Kirchhainer unter dem Dauerregen. Das verringerte zunächst den Zustrom der Besucher, was Markthändler wie auch Einzelhändler deutlich spürten.

Um 14 Uhr gab es auf dem Parkplatz Römerstraße noch freie Plätze, ein Umstand mit Seltenheitswert beim Neujahrsmarkt. All das änderte sich aber im Laufe des Nachmittags. Auf den Regen folgten die Neujahrsmarkt-Fans. Es gab kleine Kuriositäten entlang der Marktzone in der Innenstadt: Am Stand der Feuerwehr Kirchhain „rauchte“ es zum Beispiel ordentlich. Eine Nebelmaschine hüllte Besucher ein.

Die Feuerwehren der Stadt gehörten ebenso wie das Rote Kreuz aber auch noch an anderer Stelle zum Markt. Sie übernahmen den Sanitäts- und den Brandsicherheitsdienst – ehrenamtlich. Für die Feuerwehr blieb es bei einem kurzen Einsatz. Sie half dabei, ein entlaufenes Tier wieder einzufangen.

Wenige Händler gehen leer aus

Kirchhains Marktmeister Yörn Weber musste mit seinem Team am Samstagmorgen früh an den Start. Die „Restplatzvergabe“ stand an. Auf die verbliebenen Standplätze bewarben sich noch einmal 40 angereiste Händler direkt vor Ort. 25 davon bekamen noch den begehrten Berechtigungsschein für den Neujahrsmarkt. Der Rest musste mit leeren Händen wieder abreisen.

Er ist DER Treffpunkt zum Jahresausklang: Der Neujahrsmarkt in Kirchhain. Wieder einmal kamen tausende Menschen zum Stöbern, Staunen und Spaß haben in die Ohmstadt (Fotos: Nadine Weigel).

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Am Ende kamen so 150 Marktstände zusammen, die Sicherheitsobergrenze für den Neujahrsmarkt (die OP berichtete). Weber zeigte sich trotz des schlechten Wetters sehr zufrieden mit dem Verlauf dieses besonderen Tages in Kirchhain. „Es war ein Markt wie in den Jahren zuvor auch“, bilanzierte er am Samstagabend. Dass alles gelang, dafür sorgten im Hintergrund und auf den Straßen rund 60 Akteure einschließlich der ehrenamtlichen Einsatzkräfte und des Sicherheitsdienstes. 

Am Abend war der Marktplatz samt der Kneipen voll. Rund 500 Besucher fanden sich allein beim traditionellen „Softeis“-Konzert ein (siehe Bericht auf Seite 7), an anderer Stelle spielten zum Beispiel die „Skyliners“, in der Markthalle am Festplatz gab es die Party der „KuRa-Bar“.

„Trotz des schlechten Wetters, das sicherlich die Besucherzahl beeinträchtigt hat, war das ein gelungener Markt“, zeigte sich Kirchhains Bürgermeister Olaf Hausmann zufrieden. Alles sei ruhig verlaufen, berichtete am Silvester-Wochenende ein Beamter der Polizei.

von Michael Rinde

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