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Auch Eltern wenden sich an Streetworker

Neustadt Auch Eltern wenden sich an Streetworker

Neustadts Bürgermeister Thomas Groll hofft, dass das Land Hessen das Streetworker-Projekt auch nach Ablauf der ersten drei Jahre weiter fördert.

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Die Winterfreizeit in Winternberg war ein Angebot, das Streetworker Sebastian Habura für Neustadts Jugendliche organisiert hatte. Privatfoto

Neustadt. 4 000 Euro steckt Neustadt seit zwei Jahren in das von Stadt, Land, Gesamtschule und Kreis initiierte Streetworker-Projekt, das der Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit umsetzt. Die Resonanz sei gut, sind sich Thomas Groll und Streetworker Sebastian Habura einig. Für ein Jahr ist die Zukunft noch gesichert, dann hängt sie, so der Bürgermeister, davon ab, ob das Land die finanzielle Unterstützung fortsetzt – vom Kreis erwarte er keine weitere Förderung.

„Sozialpolitik ist nicht unbedingt Aufgabe der Kommune“, sagt Groll und ergänzt, der Stadt sei das Projekt allerdings wichtig – zumal der Erfolg greifbar sei. „Die Jugendlichen nehmen das Angebot sehr gut an“, sagt Habura und ergänzt, dass die Kontaktaufnahme nicht mehr nur von seiner Seite ausgehe, sondern dass auch Jugendliche oder ihre Eltern auf ihn zukämen: „Sie sind zu Beratungen über ganz verschiedene Themen gekommen.“ Auffallend sei dabei gewesen, dass besonders der Konsum von Drogen – vornehmlich Cannabis – mehrfach angesprochen worden sei. Und da neben der Arbeit mit Jugendlichen und ihrer Beratung sowie der Thematisierung von Problemen auch die Vermittlung zwischen Jugendlichen und öffentlichen Einrichtungen wie Polizei, Ordnungsamt oder KreisJobCenter in den Aufgabenbereich des Streetworkers fällt, plant Habura zwei Veranstaltungen.

Weitere Informationen zum Streetworker-Projekt in Neustadt gibt es im Internet unter http://jugend-neustadt.info

von Florian Lerchbacher

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