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Attacken auf Hunde werden schlimmer

Präparierte Wurststücke Attacken auf Hunde werden schlimmer

In der Junker-Hansen-Stadt müssen Hundehalter beim Gassigehen mit ihren Tieren weiterhin große Vorsicht walten lassen: Es gab weitere Attacken auf Hunde mittels mit Nägeln versetzten Wurststücken.

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Quelle: Stadtverwaltung Neustadt

Neustadt. Am Sonntag teilte eine Userin im sozialen Netzwerk Facebook auf der Seite der Stadt Neustadt mit, dass einem Hund ein Nagel aus dem Darm entfernt wurde. Wahrscheinlich habe er diesen mit einem der präparierten Wurstköder gefressen, die schon in der vergangenen Woche im Bereich Ruschelberg / Sonnenweg aufgetaucht waren ( die OP berichtete).

Besonders prekär: Der Nagel war auf beiden Seiten spitz, das heißt, dass der Unbekannte sich sogar die Mühe gemacht hat, den Kopf zu entfernen und noch anzufeilen, um möglichst viel Schaden anzurichten. „Das ist eine ganz neue Hausnummer“, zeigt sich Holger Michel, der Leiter des Fachbereichs „Finanzen, Ordnungswesen und Soziales“ bei der Stadt, entsetzt. Wie die Neustädterin schreibt, sei es ein wahres Wunder, dass der Nagel den Verdauungstrakt des Hundes passierte, ohne ihn verletzt zu haben.

Stadt lässt Wohngebiet durchkämmen

Am Montag dann meldete sich eine Anwohnerin eines Hauses in der Willingshäuser Straße bei der Stadt Neustadt und berichtete vom nächsten Schritt des unbekannten Täters: Er hatte über einen hohen Zaun ein präpariertes Wurststück auf ihr Grundstück geworfen, auf dem ebenfalls ein Hund lebt. „Der Hund hat es gefressen, aber sie hat es gesehen. Beim Tierarzt hat er es wieder rausgewürgt und es ist wohl nichts passiert – aber das war knapp“, berichtet Michel und ärgert sich über diesen nun sogar gezielten Angriff.

Laut Michel haben die Tierhalter Anzeige erstattet. Die Stadt Neustadt ruft zur erhöhten Vorsicht auf und versucht, die Hundehalter zu unterstützen. Er habe den freiwilligen Polizeidienst sowie Praktikanten losgeschickt, um die Straßen in dem Wohngebiet Ruschelberg zu durchkämmen und nach präparierten Wurststücken zu suchen. Die Anwohner seien sehr wachsam und hätten die Praktikanten sogar angehalten und gefragt, ob sie etwas mit den Fällen zu tun haben. Sie lassen also bereits Vorsicht walten – und sollten dies auch weiterhin tun.

von Florian Lerchbacher

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