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Arendt möchte zurückkehren

Bürgermeister Arendt möchte zurückkehren

Die Trennung verlief alles andere als friedlich: Vor fünf Jahren wählten die Amöneburger Anders Arendt als Bürgermeister ab. Bei der nächsten Wahl will er wieder für das Amt kandidieren.

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Vor fünf Jahren wählten ihn die Amöneburger ab, und er musste mit gesenktem Haupt seinen Posten verlassen. Nun will Anders Arendt wieder für das Bürgermeister-Amt kandidieren.

Quelle: Archivfoto

Amöneburg. Anders Arendt möchte zurückkehren. Nach dem amtierenden Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg ist er der zweite Kandidat, der bei der Wahl im März 2011 antreten möchte – gerne auch unter CDU-Flagge. Die Fraktion lehnt dies jedoch ab und will bis Ende August einen eigenen Kandidaten präsentieren.

Anders Arendt (parteilos) sieht kein Argument, warum er nicht noch einmal für das Amöneburger Bürgermeisteramt kandidieren soll. Er habe sich damals im strafrechtlichen Sinne nichts zuschulden kommen lassen, betont er im Gespräch mit dieser Zeitung. Das sähen sogar seine größten Widersacher von damals so. Am 13. März 2005 wählten ihn die Amöneburger ab. 73,2 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf das Ja zu Arendts Abwahl.

Jetzt, gut fünf Jahre später, will Arendt zurück ins Amt. „Wenn die CDU einen wirklich starken Kandidaten nominiert, müsste ich mir das noch einmal überlegen“, schränkt der mittlerweile 36-Jährige ein. Auf die CDU hofft der gebürtige Mardorfer zugleich für sich selbst. Er kann sich eine Zusammenarbeit mit der CDU in Amöneburg vorstellen, erneuert sein Interesse an einer Mitgliedschaft und bezeichnet sich selbst als konservativ.

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