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Kirchner Anbindungen ausbauen

Die OP befragte die Bürgermeisterkandidaten: Was planen Sie, damit Kirchhains Stadtteile attraktiv bleiben? Jochen Kirchner: Auf den demografischen Wandel vorbereiten

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Jochen Kirchner will im Amt bleiben.

Quelle: Lerchbacher

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass wir in den vergangenen fünf Jahren sehr viel für die Gleichbehandlung der Stadtteile getan haben, auch im Vergleich zur Kernstadt. In allen Stadtteilen wurde massiv investiert und das wird sich in der Zukunft auch so fortsetzen. Beispielhaft seien die Projekte im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms in den Ortsteilen Burgholz und Himmelsberg oder die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle in Anzefahr genannt. Die Kanalsanierung ist in den meisten Stadtteilen abgeschlossen und etliche Straßen sind erneuert beziehungsweise verbessert worden. Den Ortsbeiräten haben wir ein doppelt so hohes Budget zur eigenen Verwendung zur Verfügung gestellt als vor meiner ersten Amtszeit und die Leistungen für die einzelnen Stadtteile wurde angeglichen.

Die Kanalsanierung in Kleinseelheim ist eine sehr große Maßnahme, die demnächst umgesetzt wird. Die Straßenerneuerung wird sich daran anschließen. Auch in Emsdorf gibt es bei den Straßen Handlungsbedarf. Ein weiteres wichtiges Handlungsfeld ist die Oberflächenwasserableitung zum Beispiel in Groß- und Kleinseelheim, in Schönbach und in Langenstein. Ein weiterer Stadtteil soll für das Dorferneuerungsprogramm angemeldet werden. Ein entsprechender Antrag liegt der Stadtverordnetenversammlung bereits vor. Neben diesen Maßnahmen müssen wir uns auf Veränderungen, die zum Beispiel der demografische Wandel mit sich bringt, vorbereiten. Auch Kirchhain wird älter, Seniorenbelange sind in den Fokus unserer Politik gerückt.

Deshalb will ich dazu beitragen, dass ältere Menschen lange in ihrem gewohnten Umfeld leben können, auch in unseren Stadtteilen. Die Anbindung der Stadtteile wird mit darüber entscheiden, wie sich diese zukünftig entwickeln werden. So ist zum Beispiel ein barrierefreier Busverkehr in die Kernstadt, zu Ärzten, Behörden und Geschäften mein Ziel für die nächsten Jahre. Ich habe die regelmäßig stattfindenden Bürgersprechstunden in den Stadtteilen eingeführt, um den Bürgern vor Ort die Möglichkeit zu geben, direkt mit ihrem Bürgermeister zu besprechen. Nur durch das starke Engagement vor Ort gepaart mit zukunftsweisenden Ideen wird es gelingen, dass auch in den nächsten Jahren der Wohnstandort Kirchhain mit den Stadtteilen lebens- und liebenswert bleibt. Ich werde mich dafür einsetzen und meinen Teil dazu beitragen.

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Ab 19.30 Uhr diskutieren am Donnerstag Abend die beiden Kirchhainer Bürgermeisterkandidaten über ihre unterschiedlichen Vorstellungen über die künftige Entwicklung der Ohmstadt.

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