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An der Parkzeit in der Stadtmitte ändert sich nichts

Stadtallendorf An der Parkzeit in der Stadtmitte ändert sich nichts

Es bleibt in der „Stadt der kostenfreien Parkplätze“ bei einer Parkdauer von maximal zwei Stunden. Das Stadtparlament hatte eine Verlängerung auf drei Stunden angestoßen.

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Die Parkzeit in Stadtallendorfs Innenstadt wird sich nicht verändern. Foto: Michael Rinde

Stadtallendorf. Im Sommer hatten Stadtallendorfs Stadtverordnete die Verlängerung der Parkzeit auf den öffentlichen Parkflächen der Stadt angestoßen (diese Zeitung berichtete). Auch die Parkplätze, die zu Lebensmittelmärkten gehören, sollten einbezogen werden, wenn die Eigentümer es mitgetragen hätten. Doch dazu wird es nicht kommen, es wird bei der seit Jahren bestehenden Parkzeit-Begrenzung von zwei Stunden bleiben.

Darauf hat sich die Stadtverwaltung mit den Einzelhändlern, um deren Kundschaft es vor allem geht, verständigt. Die Hauptbefürchtung bei einer verlängerten Parkzeit von drei Stunden: Langzeitparker könnten die verlängerte Parkdauer ausnutzen - und damit Kunden eher abhalten. Diesen Argumenten aus den Reihen des Einzelhandels hat sich die Stadtverwaltung angeschlossen und auf die Parkzeitverlängerung verzichtet. Dies erläuterte Fachbereichsleiter Hubertus Müller im Gespräch mit dieser Zeitung. „Wir sprechen solche Regelungen grundsätzlich mit dem Einzelhandel durch, bevor wir sie angehen“, betont Müller dabei. Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) kann die Sicht der Einzelhändler nachvollziehen. „Damit können wir auch leben“, erklärt er.

Fachbereichsleiter und Bürgermeister verweisen außerdem darauf, dass es genügend kostenfreie Stellplätze ohne Parkzeitbegrenzung gibt, wenn Leute mehr als die jetzt möglichen zwei Stunden brauchen. Dabei hat Müller beispielsweise die „Park-and-Ride“-Flächen am Bahnhof oder die Parkmöglichkeiten in Richtung früherer Baumarkt im Auge. Zwischenzeitlich hat die Stadt zusätzliche Behinderten-Parkflächen in der Innenstadt ausgewiesen, da sie dort Bedarf gesehen hat. Ein zusätzlicher Behinderten-Stellplatz befindet sich zum Beispiel auch an der Stellparkplatzanlage in der Stadtmitte.

Durch den Verzicht auf die Parkzeit-Ausweitung spart die Stadt übrigens auch das Geld für eine teure neue Beschilderung, unter dem Strich dürften das mehrere tausend Euro sein.

von Michael Rinde

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