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Am Bahnhof tut sich was

Bauarbeiten Am Bahnhof tut sich was

Die Umgestaltung der B 454, die Verwirklichung von Großprojekten für den Hessentag und der Bau der Ladengalerie haben Stadtallendorf in der jüngeren Vergangenheit in eine Großbaustelle verwandelt.

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Die Innenfläche des Kreisverkehrs direkt vor dem Bahnhofsgebäude wird derzeit aufgepflastert. In der Straße Am Bahnhof (im Hintergrund) sind nur noch kleinere Restarbeiten zu erledigen.

Quelle: Matthias Mayer

Stadtallendorf. Jetzt sieht die vorerst letzte große innerstädtische Baustelle ihrer Vollendung entgegen: der zweite Bauabschnitt zur Umgestaltung des Stadtallendorfer Bahnhofs, die sich die Stadt 1,5 Millionen Euro kosten lässt.

Dort hat sich in den vergangenen Wochen viel getan. Straßenbelag und Bürgersteige in der Straße am Bahnhof sind wieder hergestellt. Der neue Kreisverkehr vor dem Bahnhof, über den sich die Park & Ride-Anlage erreichen lässt, ist fertig asphaltiert. Wer die ehemalige Schalterhalle erreichen will, muss nicht länger durch ein Schotterbett stolpern. Die Fläche zwischen der Straße und dem Gebäude, das in erster Linie als Fahrradunterstand genutzt wird, ist inzwischen mit den gelben Betonsteinen gepflastert, die in allen Fußgänger-Bereichen rund um den Bahnhof verwandt wurden.

Nebenan ist die Park-&-Ride-Anlage, die 68 Stellplätze haben wird, als solche schon zu erkennen. Die parallel zu den Bahngleisen gebaute Zufahrtsstraße windet sich in sanften Bögen. Ein großer Teil der späteren Parkplatzflächen ist bereits gepflastert. Noch vergleichsweise wüst sieht es auf der anderen Seite der Gleisanlage aus, am Bahnhofszugang Niederkleiner Straße, wo neben den bereits eingebauten Unterflur-Wertstoff-Containern ein Fahrrad-Abstellplatz entstehen soll. Die relativ kleine Fläche präsentiert sich noch im Rohbauzustand.

„Es geht vorwärts, wir liegen im Zeitplan und werden den Fertigstellungstermin Ende November wohl einhalten können“, kommentierte Klaus Hütten den Baufortschritt. Im Interesse der an der Straße Am Bahnhof angesiedelten Geschäftsleute hätte er sich dort allerdings einen früheren Abschluss der Asphaltierungsarbeiten gewünscht, erklärte der zuständige Fachbereichsleiter gegenüber dieser Zeitung. Es seien bei ihm zwar keine Beschwerden eingegangen, aber eine solche Baustellensituation vor dem eigenen Laden sei für Geschäftsleute immer eine Beeinträchtigung, sagte Hütten.

von Matthias Mayer

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