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Am Anfang war der Weiberfasching

Jubiläum Am Anfang war der Weiberfasching

Der Gesangverein Concordia Momberg setzt die Feierlichkeiten anlässlich seines 150-jährigen Bestehens fort: unter anderem mit einem Gottesdienst und einem Mitmachkonzert.

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Die Gäste sangen zur Musik von Tobias Lotter (von links), Volker Stark und Karl-Heinz Mai begeistert mit.

Quelle: Yanik Schick

Momberg. Premiere im Dorfgemeinschaftshaus: Zum ersten Mal traten die drei Momberger Karl-Heinz Mai, Volker Stark und Tobias Lotter gemeinsam mit dem Akkordeon vor Publikum auf. Sie spielten zunächst die dorfeigene Hymne und danach verschiedene Klassiker wie "Bruder Jakob", "Die Gedanken sind frei" oder "Wir lagen vor Madagaskar".

Die Gäste, etwa 100 waren gekommen, sangen selbst fleißig mit - und so wurde das erstmals vom Gesangverein Concordia angebotene Mitmachkonzert aus Sicht des Vorsitzenden Tobias Schmitt ein voller Erfolg. "Wir haben bewusst Volks- und ­Heimatlieder für heute ausgewählt, damit gerade die älteren Leute mitsingen können", ­berichtete er.

Doch wie kam es überhaupt zu dem Konzert? Dazu gibt es eine längere Vorgeschichte, die auch mit dem Weiberfasching in Momberg verbunden ist. Denn immer dann, wenn die Frauen in den vergangenen Jahren im Dorfgemeinschaftshaus Karneval feierten, öffnete Karl-Heinz Mai, Vorsitzender der örtlichen Blaskapelle, das Vereinsheim für die Männer seines Heimatortes und spielte dort Akkordeon. "Das hat von Jahr zu Jahr immer größeren Anklang gefunden. Wir haben deshalb unsere Akkordeonspieler in Momberg gefragt, ob sie sich vorstellen können, ein solches Konzert hier zu spielen", erklärte Tobias Schmitt.

Schon am Vormittag hatte der Gesangverein am Dorfgemeinschaftshaus zum Frühschoppen geladen, den die Blaskapelle Momberg musikalisch begleitete. Am Abend zuvor hatte es eine Gedenkveranstaltung am Ehrenmal auf dem Friedhof mit Dankgottesdienst und anschließendem Dämmerschoppen gegeben.

Schon über das ganze Jahr verteilt richtet der Verein verschiedene Festveranstaltungen im Rahmen seines 150-jährigen Bestehens aus. Folgen werden noch ein Liederabend mit Festkommers, eine "Geburtstagsparty" am Gründungstag sowie ein Weihnachtskonzert. Tobias Schmitt zog eine positive Zwischenbilanz: "Es hat sich gelohnt, viele kleinere Veranstaltungen anstatt einer einzigen großen anzubieten. Denn so können wir verschiedene Zielgruppen ansprechen", sagte er.

von Yanik Schick

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