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Kolpingfamilie Kirchhain Am Anfang steht das eigene Umfeld

Am Sonntag feierte die Kolpingfamilie Kirchhain mit einem Festgottesdienst in der Kirche St. Elisabeth und einem anschließenden Empfang im Pfarrsaal ihr 60-jähriges Bestehen.

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Birgit Gruß und Jörg Herrmann blickten auf die vergangenen 60 Jahre der Kolpingfamilie Kirchhain zurück.

Quelle: Karin Waldhüter

Kirchhain. Die feierliche Messe zum Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel war zugleich Anlass für die Kolpingfamilie Kirchhain, der Gründung vor 60 Jahren zu gedenken. Feierlich hielten die Bannerabordnungen des Bezirks Oberhessen gemeinsam mit Pater Joshua und den Messdienern Einzug in die Kirche.

„Ihr seid das Salz der Erde“, nahm Pater Joshua in seiner Predigt Bezug auf die Salzgeschichte, die Karlheinz Pfeiffer, als Mitglied der Kolpingfamilie und inhaltlicher Mitgestalter des Gottesdienstes, der Predigt voranstellt hatte.

Unter der Leitung von Pater Harald Leipold gründeten 26 Männer am 30. April 1950 die Kolpingfamilie Kirchhain. Als einziges Gründungsmitglied lebt heute noch Günther Pätzelt, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfeiern konnte.

Zum einen verbinde die Mitglieder der gemeinsame Glaube, zum andern helfe man sich gegenseitig in Notlagen: „Wir feiern zusammen, wir arbeiten zusammen, wir besuchen unsere Kranken – wie in einer richtigen Familie halt“, sagte Herrmann. Schon viele Spuren habe die Kolpingfamilie in Kirchhain aufgrund ihres großen Engagements hinterlassen. „Viele Kolpingmitglieder engagieren sich im Pfarrgemeinderat, beim Dienst am Altar oder im Kirchenchor und übernehmen Verschönerungsarbeiten in der Kirche.“

Gedanken müsse man sich allerdings über die Zukunft machen. „Über die Hälfte der Mitglieder sind über 50 Jahre“, ergänzte Herrmann, der im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel auf die deutschlandweite Werbekampagne „Wir sind Kolping“ aufmerksam machte. „Wir denken, dass auch die Kolpingfamilien innerhalb des Pastoralverbundes enger miteinander arbeiten müssen, gemeinsame Vorstände bilden und viele Veranstaltungen gemeinsam organisieren müssen“, fügte er hinzu.
Fortgesetzt werden die Feierlichkeiten am kommenden Samstag mit einer Pilgerwanderung zur Lindaukapelle.

von Karin Waldhüter

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