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Ostkreis Altersstruktur bereitet Sorgen
Landkreis Ostkreis Altersstruktur bereitet Sorgen
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21:12 05.05.2011
Helmut Buskies ist Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. Quelle: Mayer

Kirchhain. Die OP sprach mit Buskies über den Ortsverein und die Feierlichkeiten zu dessen 125-jährigem Bestehen, die heute beginnen.

OP: Was zeichnet den DRK-Ortsverein Kirchhain in seinem Jubiläumsjahr besonders aus?

Helmut Buskies: Der DRK-Ortsverein Kirchhain leistet ausschließlich Sozialarbeit. Das bedeutet, wir insbesondere älteren Menschen Angebote machen, die dazu beitragen, deren Lebensfreude und Mobilität zu erhalten. Dazu gehören zum Beispiel der seit 30 Jahren bestehende Tanzkreis, der sehr gut angenommen wird, oder der Singkreis. Dieser ist nicht vergleichbar mit einem Chor, der sich nach außen darstellt, der auf Leistung geht. Es geht allein darum, Spaß und Freude am Singen zu vermitteln. Zur körperlichen Ertüchtigung bieten wir Seniorengymnastik, Osteoroposegymnastik und Wassergymnastik an – Letztere mit mehr als 100 Teilnehmern in zehn Gruppen.

Der Sozialdienst entwickelt vielfältige Aktivitäten, die sich nicht allein auf die bekannte Betreuung und Verpflegung und die Frühjahrs- und Herbstsammlungen beschränken. Ganz wichtig ist uns die Betreuung der Bewohner des Altenhilfezentrums. Unsere Mitglieder gehen gerne ins Heim, manche helfen sogar Bewohnern beim Essen, und sie beschäftigen sich darüber hinaus mit den alten Menschen, wozu das Personal oft gar keine Zeit hat. Wir organisieren dort Veranstaltungen und Feste und unternehmen jedes Jahr mit den Bewohnern eine Halbtagesfahrt. Zudem werden in der Weihnachtszeit für einen bestimmten Personenkreis Päckchen vorbereitet. Ferner unterstützen wir weltweite Hilfsaktionen und soziale Einrichtungen in der Region.

OP: Welche Rolle spielt die DRK-Bereitschaft Kirchhain für den Ortsverein.

Buskies: Die DRK-Bereitschaft gehört, wie auch wir, dem DRK-Kreisverband an, ist aber von uns unabhängig. Wir unterstützen die Bereitschaft mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln, weil wir das mit unseren rund 600 Mitgliedern auch können. Wir tun dies sehr gerne, denn die Bereitschaft hat auf der einen Seite nicht so viele Mitglieder, muss aber auf der anderen Seite viele Teile ihrer Ausrüstung selbst anschaffen.

von Matthias Mayer

Das gesamte Gespräch lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.