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Alte Traktoren bereichern Fest

Dorffest Alte Traktoren bereichern Fest

Das Dorffest ist für Speckswinkler immer ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Vereine hatten sich wieder vieles einfallen lassen, um dem Fest einen besonderen Charakter zu geben.

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Viele Besucher interessierten sich besonders für die ausgestellten Traktoren. Foto: Karin Waldhüter

Speckswinkel. Mit einem Festgottesdienst, Kinderunterhaltung, einer Traktor-Oldtimer-Show, Musik und Tanz wurde am Zollhof das Dorffest gefeiert. Alle zwei Jahre, immer im Wechsel mit dem Teichfest, feiern die Speckswinkler Vereine gemeinsam ein großes Dorffest. Nach dem gut besuchten Festgottesdienst am Sonntagmorgen stand zunächst ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm.

Neben dem Sportverein, der Burschenschaft, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Verkehrs- und Verschönerungsverein trug am Sonntag die Trachten- und Volkstanzgruppe Speckswinkel mit ihren tänzerischen Darbietungen und der Gemischte Chor Speckswinkel, mit gesanglichen Einlagen zum Gelingen des Festes bei. Für die rund 100 Festbesucher, für die auf dem Dorfplatz Zelte bereit gestellt waren, stellte an diesem Nachmittag die Ausstellung der Oldtimer-Traktoren ein besonderer Anziehungspunkt dar. Die Mitglieder des Landwirtschaftlichen Kultur- und Technik-Clubs-Wohratal hatten auf dem Hof in der Nonnengasse neun ihrer Schätzchen zur Schau aufgestellt. Manfred Dehnert brachte zum Beispiel seinen Lanz Bulldog von 1941 mit. Unter den Schätzchen ist auch der Allgaier von Wolfgang Staude zu finden, der mit seinem Oldtimer aus dem Jahr 1948, noch heute die Distanz zu den Ausstellungsorten zurücklegt. „Das Alte muss erhalten werden“, lautet das Motto, das sich Staude auf die Fahnen geschrieben hat.

Neben der Kirche hatten „Dörnbergs Recken“ aus Neustadt ihr kleines mittelalterliches Lager aufgeschlagen. Sie zeigten ein mittelalterliches Spiel und präsentierten das Leben der Ritter.

Doch neben der Geselligkeit und dem gemeinsamen Feiern hat das Dorffest auch ein weiteres Ziel. „Wir wollen mit dem Fest die Dorfgemeinschaft pflegen und Neubürgern die Möglichkeit geben sich ins Dorfleben zu integrieren und dabei auch in die Vereine mit einbinden“, betont Ortsvorsteher Karl Stehl. Im Zollhof amüsierten sich die Kinder beim Schminken. Dort gab es auch Kaffee und Kuchen. Der Rauschenberger Musikverein sorgte für die musikalische Unterhaltung der Gäste.

von Karin Waldhüter

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