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Alles andere als selbstverständlich

Ehrung Alles andere als selbstverständlich

„Ich habe mir die Zeit immer gerne genommen und die Aufgaben gerne erledigt“, sagt Werner Sack, der viel für die Verschönerung seines Heimatortes Momberg getan hat.

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Rainer Lehm (stehend, von links), Hiltrud und Berthold Stock, Helmut Zieße als Vorsitzender des Verschönerungsvereins Mengsberg und Werner Sack nahmen die Auszeichnungen entgegen, die ihnen (sitzend, von links) Mengsbergs Ortsvorsteher Karlheinz Kurz, Bürgermeister Thomas Groll und Speckswinkels Ortsvorsteher Karl Stehl überreichten.

Quelle: Florian Lerchbacher

Neustadt. Die Stadt Neustadt hat fünf Auszeichnungen an Bürger vergeben, die sich für die Verschönerung ihrer Heimat einsetzen. Zwei der Preise blieben in der Kernstadt, jeweils einer ging in die Stadtteile.

Zwei Frauen aus Speckswinkel sind allerdings zu bescheiden, um sich ehren zu lassen: Weit über zehn Jahre hätten sie öffentliche Blumenanlagen gepflegt. „Ich hätte sie gerne offiziell ausgezeichnet“, bedauerte Ortsvorsteher Karl Stehl – doch die beiden Seniorinnen engagieren sich lieber in der Anonymität.

Eine weitere Auszeichnung ging an Anette und Rainer Lehm, die ihr Haus in der Kleinen Brunnenstraße umgebaut und renoviert und, so Thomas Groll, zu „einem Kleinod“ gemacht haben. „Die wunderbare Fachwerkgestaltung, die aufwendige Verschieferung sowie die Gestaltung des gesamten Grundstückes haben das Anwesen zu einem Schmuckstück werden lassen. Ihre Leistung ist als beispielhaft zu bezeichnen“, lobte der Bürgermeister.

Einen Preis erhielt auch der Heimat- und Verschönerungsverein Mengsberg, der sich nicht nur in der Verschönerung sondern auch zum Beispiel bei den Ferienspielen engagiert.

Die Stadt zeichnet in geraden Jahren Initiativen für die Verschönerung des Stadtbildes aus, in ungeraden Jahren vergibt sie den Umweltpreis. Die Richtlinien stehen im Internet unter www.stadt-neustadt-hessen.de. Bürger können gemäß der Vorgaben Vorschläge für Auszeichnungen einreichen. Die Entscheidung, wer einen Preis erhält, trifft der Hauptausschuss.

von Florian Lerchbacher

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