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Allendorfs Geschichte bekommt Gesichter

Zeitzeugen Allendorfs Geschichte bekommt Gesichter

Mindestens 40 Zeitzeugen werden während der Wintermonate vor der Kamera sitzen und sich zurückerinnern.

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Herbert Köller interviewt Zeitzeugin Ilse Helbing vor laufender Videokamera.

Stadtallendorf. Ihre Erinnerungen verfolgen sie bis in ihre Träume, obwohl alles Jahrzehnte zurückliegt. Ilse Helbing ist die erste Zeitzeugin, die sich vor die Kamera setzt und erzählen will. Sie ist in Ostpreußen geboren, in Mühlhausen (Kreis Preußisch-Holland). Im Oktober 1945 kam sie als Flüchtling nach Erksdorf. Das Erinnern an die Vergangenheit hat die heute 83 Jahre alte Lehrerin aufgewühlt. In ihren Träumen erlebte sie einen Luftangriff auf einen fahrenden Zug im Jahr 1944 noch einmal, dachte an die Flucht vor den Bomben aus der Luft. „Doch vielleicht hilft es mir, wenn ich jetzt darüber rede“, sagte sie vor dem Gespräch mit Herbert Köller. Der Vorsitzende des Stadtallendorfer Heimat- und Geschichtsvereins und seine Mitstreiter Hans-Jürgen Wolff und Ernst Zweigelt haben ein ehrgeiziges Projekt begonnen. Sie wollen Erinnerungen von Menschen sammeln, die die Aufbaujahre Stadtallendorfs aus verschiedener Sicht schildern.

Informationen über die Einquartierungen sammelt Karl Weitzel, Telefon 0 64 28 / 76 49. Weitere Zeitzeugen können sich bei Herbert Köller, Telefon 0 64 28 / 92 11 40, melden.

von Michael Rinde

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