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Acht Kilo Teig brutzeln über‘m Feuer

Weihnachtsmarkt Acht Kilo Teig brutzeln über‘m Feuer

Stöbern, Zuhören und Genießen standen während des Mardorfer Weihnachtsmarktes im Mittelpunkt.

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Das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Mardorf eröffnete den Weihnachtsmarkt, zu dessen Höhepunkten das Stockbrotbacken gehörte.Fotos: Karin Waldhüter

Mardorf. Adventliche Lieder, weihnachtliche Geschichten, Stockbrot und Glühwein: Im Schatten der Pfarrkirche St. Hubertus eröffnete das Blasorchester der freiwilligen Feuerwehr unter Leitung von Benjamin Klingelhöfer stimmungsvoll den Mardorfer Weihnachtsmarkt.

Die Vereine und der Arbeitskreis Dorfentwicklung hatten zum Stöbern, Zuhören und Genießen eingeladen und sorgten mit weihnachtlichen Liedern, Geschichten und zahlreichen beleuchteten Ständen rund um die Mardorfer Kirche für Weihnachtsstimmung.

Traditionell eröffnete das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Mardorf, den Weihnachtsmarkt. Mit Glühwein, Kinderpunsch und heißem Apfelwein hielten der Sportverein, der katholische Kindergarten St. Hubertus und die Katholische Frauengemeinschaft bei den kalten Temperaturen die richtigen Mittel zum Aufwärmen bereit.

Der Heimat- und Verschönerungsverein versorgte die Besucher mit frisch gegrillter Bratwurst und Pommes, und die Burschenschaft hielt in ihrer heimeligen weihnachtlich beleuchteten Hütte kalte Getränke bereit.

Acht Kilo frischen Hefeteig hatte die Backhausgemeinschaft für das Stockbrotbacken besorgt. Anne Traulich, Astrid Rosenberg und Peter Hörl umwickelten viele Stöcke mit Alufolie und hatten ein wachsames Auge auf die vielen Kinder, die mit viel Freude die Stöcke in die Glut steckten. „Wir machen das mit Herzblut“, betonte Traulich.

Mitglieder der Backhausge­meinschaft hatten zahlreiche Kuchen vorbereitet, die im Gemeenshaus für einen guten Zweck verkauft wurden. Der Erlös geht ans Schwesternhaus.

Neben einem Weihnachtsbaumverkauf warteten am Stand von Martina Weber „Kinkerlitzchen aus dem Garten“. Honig und Bienenwachskerzen gab es am Stand von Monika Diehl. Stoffwichtel hatte Katja Schraub mitgebracht, und Dekorationen aus Holz stellte Katharina Schick aus. Von Mechthild Kräuter und Elisabeth Rhiel gestrickte Mützen gab es am Stand der Frauengemeinschaft zu bewundern.

Die Jungen Kehlchen trugen Lieder in der Kirche vor. Schüler der St.-Martin-Schule führten ein Theaterstück mit dem Titel „St. Martin“ auf. Weihnachtsgeschichten trug Bernhard Traulich während einer Vorlesestunde im Gemeenshaus vor.

„Wie im vorigen Jahr sind wieder die Vereine der Vereinsgemeinschaft mit dabei“, berichtete Peter Schick, der stellvertretende Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft. Initiiert worden sei der Weihnachtsmarkt ursprünglich vom Förder­verein der St.-Martin-Schule, so Schick. Nachdem dieser sich auf die Ausrichtung des Martins­markts rund um die Schule konzentriert habe, hätten die Vereine gemeinsam mit dem Arbeitskreis Dorfentwicklung die Organisation übernommen. „Die Veranstaltung war gut angelaufen und wir wollten den Weihnachtsmarkt nicht sterben lassen“, so Schick.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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