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Abrissbagger löst die Kanalbauer ab

Bahnhofsvorplatz Abrissbagger löst die Kanalbauer ab

Sperrschilder und Bauzäune dominieren das Umfeld des Kirchhainer Bahnhofsvorplatzes. Bis Ende September bleibt das Gelände mit Sicherheit noch eine Großbaustelle.

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Ein Bagger hebt einen tiefen Graben an der Einmündung zur Römerstraße aus. Dort werden noch Wasserleitungen verlegt. Foto: Michael Rinde

Kirchhain. Angesichts der laufenden Getreideernte hatte die Stadt Kirchhain die Einbahnstraßenregelung vor etwa einer Woche geändert. Autofahrer können den Bahnhofsvorplatz derzeit noch von der Straße Am Bahnhof weiter über den Feldweg überqueren. Erntefahrzeuge sollen so das Raiffeisengelände und die Firma Roth besser erreichen können.

„Ansonsten wären die Erntefahrzeuge bei der vorherigen Regelung möglicherweise über die Brießelstraße gefahren, was wir unbedingt vermeiden wollten“, erläutert Fachbereichsleiter Volker Dornseif von der Stadtverwaltung.

Baugruben verursachen derzeit eigentlich nur noch Arbeiten an Wasserleitungen, etwa direkt am Beginn der Fußgängerzone oder im oberen Teil der Römerstraße. Der Zweckverband mittelhessische Wasserwerke erneuert dort vor allem Hausanschlüsse. Die aufwendigen Kanalarbeiten sind abgeschlossen.

Der Stadt Kirchhain ist es nur Recht, dass der Zweckverband seine Arbeiten im Zuge der jetzigen Großbaustelle gleich miterledigt. Ansonsten hätte es schon bald neue Straßenarbeiten am Bahnhofsvorplatz geben müssen.

Derzeit „übersieht“ so mancher Autofahrer auch die Sperrschilder, die auf der Römerstraße stehen und wendet erst unmittelbar vor der Baugrube. Die Sperrung der Römerstraße am Bahnhofsvorplatz wird es auch noch einige Wochen geben. Volker Dornseif erläutert den weiteren Zeitplan: Die jetzige Umleitungsstrecke existiert noch genau eine Woche. Dann beginnt die lange geplante und oft diskutierte eigentliche Bahnhofsvorplatz-Gestaltung, das Projekt „Tor zur Stadt“.

Um etwas neu zu gestalten, muss allerdings zunächst altes abgerissen werden. Deshalb wird der gesamte Bahnhofsvorplatz ab 13. August freigeräumt, Lichtmasten werden versetzt, die Fahrbahnbeläge werden entfernt. Ab dem Starttermin gibt es deshalb auf dem Vorplatz auch keinerlei Durchfahrmöglichkeiten mehr, es gilt eine Vollsperrung. Die Römerstraße ist dann, so wie derzeit bereits, bis zur Baustelle befahrbar, gleiches gilt dann auch für die Brückenstraße.

Anfang September kommen dann auch die Abrissbagger zum Einsatz. Dann lässt die Stadt sowohl das frühere Güterbahnhofs-Gebäude als auch die angrenzende Lagerhalle abreißen. „Die Abbruchgenehmigungen liegen vor, die Aufträge sind vergeben“, erläutert Dornseif.

Das Abbruchmaterial wird weitgehend wiederverwendet. Die Stadt lässt es vor Ort schreddern. Danach dient es als Füllmaterial für den Straßenbau und die Platzgestaltung.

Ende September, so plant es die Stadt, ist der neue Bahnhofsvorplatz dann so weit hergerichtet, dass ihn Autos wieder befahren können. Bis dahin wirbt Dornseif um die Geduld von Autofahrern und Anliegern: „Das ist ein Großprojekt, bei dem sich Beeinträchtigungen eben leider nicht vermeiden lassen.“

von Michael Rinde

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