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Ostkreis A 49 wird offenbar nicht in einem Zug gebaut
Landkreis Ostkreis A 49 wird offenbar nicht in einem Zug gebaut
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14:27 04.01.2012
Hier wird schon gebaut: Ein Brückenneubau der A 49. Bis im dritten Bauabschnitt die Bagger rollen, kann es noch etwas dauern. Quelle: Matthias Mayer

Treysa. Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) war nach Treysa gekommen, um den Planfeststellungsbeschluss (Baugenehmigung) für den 13,3 Kilometer langen Abschnitt zwischen Schwalmstadt und Stadtallendorf zu unterzeichnen. Wird der Planfeststellungsbeschluss nicht beklagt, erlangt das 130 Millionen Euro teure Straßenstück Baurecht. Dann könnte ab 2016 mit dem Bau der Straße, die den Landkreis Marbug-Biedenkopf an das Autobahnnetz anschließen soll, begonnen werden. Bis einschließlich 2015 gibt es im Investitionsrahmenplan des Bundes für diesen zweiten von drei noch zu bauenden Teilstücken keine Geldmittel.

Bei der Unterzeichnung der Planfeststellung zum Weiterbau der A 49 in Treysa gab es am Mittwoch viele Fragen von Bürgern zu dem Thema, ob die Autobahn in einem Zug gebaut wird. Sie blieben unbeantwortet.

Auf drei konkrete Fragen von Treysaer Bürgern, ob das derzeit im Bau befindliche Teilstück zwischen Neuental und Treysa für den Verkehr freigegeben werde, bevor die ganze Straße bis Gemünden/Felda fertiggestellt ist, gab Posch dreimal keine Antwort. Es sei seine Aufgabe, Planungsrecht herzustellen, und beim Bund darauf zu drängen, dass die weitere Finanzierung der Straße sichergestellt werde. Eine Abkehr vom Versprechen der Politik, nicht noch einmal eine solche Stummellösung zu bauen, wie das jetzige Autobahnende auf der grünen Wiese bei Neuental, hätte für Stadtallendorf, Neustadt und Treysa dramatsiche Folgen. Der gesamte zu- und abfließende Autobahnverkehr würde durch diese drei Städte fließen.

von Matthias Mayer