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A 49: ZMW will Trinkwasser mehr schützen

Erfolg für Reiner Nau A 49: ZMW will Trinkwasser mehr schützen

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Mittelhessische Wasserwerke (ZMW) will die im Planfeststellungsbeschluss festgeschriebenen Planungen für den Weiterbau der Autobahn 49 bei Stadtallendorf so nicht akzeptieren und fordert Nachbesserungen im Sinnen des Trinkwasserschutzes.

Kirchhain. Das berichtete Reiner Nau dieser Zeitung. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kirchhainer Stadtparlament ist Vertreter der Stadt in der Versammlung.

Nau hatte im Gespräch mit der OP darauf aufmerksam gemacht, dass verschmutztes Oberflächenwasser des geplanten Autobahn-Teilstücks über eine Fernleitung noch innerhalb der hochsensiblen Trinkwasserschutzzone 2 in die Klein geleitet werden solle und eine Verlängerung der Leitung um drei Kilometer aus der Schutzzone raus gefordert. Dieser Forderung habe sich die Verbandsversammlung einstimmig angeschlossen, sagte Nau.

Ebenso machte sich die Versammlung die Forderung des Politikers zu eigen, die für den Schutz der Trinkwasserbrunnen im WASAG-Gebiet wichtigen oberen Erdschichten bei der dort geplanten Tieferlegung der Straße mechanisch zu schützen. „Wir haben einen guten Kompromiss gefunden“, sagte Nau, der einen entsprechenden Antrag formuliert hatte. Wenn nun beim Bau der Autobahn umgesetzt werde, was die Verbandsversammlung fordere, sei die Sache für ihn aus Sicht des Trinkwasserschutzes erledigt, sagte Nau.

von Matthias Mayer

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