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506 Jahre altes Fest bringt viele Neuerungen

Trinitatiskirmes 506 Jahre altes Fest bringt viele Neuerungen

Die Neustädter Trinitatiskirmes ist das älteste Volksfest im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die 506. Auflage der Kirmes wird schon vor dem Fassanstich in die Neustädter Annalen eingehen.

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Bürgermeister Thomas Groll (links) und Norbert Krapp stellen das neue Plakat zur 506. Trinitatiskirmes vor.

Quelle: Matthias Mayer

Neustadt. Das liegt zuerst am Termin. Nicht am Trinitatis-Wochenende um den ersten Sonntag nach Pfingsten, sondern erstmals rund einem Monat nach dem katholischen Hochfest wird die Kirmes vom 2. bis zum 5. Juli gefeiert. „Mit Rücksicht auf den Hessentag in Stadtallendorf haben wir das Fest verschoben“, erklärte Neustadts Bürgermeister Thomas Groll (CDU) bei der Vorstellung des Festprogramms im Neustädter Rathaus. „Diese Entscheidung war richtig, auch wenn ich ihr nur mit Bauchweh zugestimmt habe“, sagte Norbert Krapp.

Der Vorsitzende der 13-köpfigen Festkommission sieht sich im Nachhinein nicht nur durch den Massenandrang in Stadtallendorf, sondern auch durch das Regenwetter am eigentlichen Kirmessontag bestätigt. Groll und Krapp stellten ein ganzes Bündel von Neuerungen vor, die insbesondere die Werbung (neue und zeitgemäße Plakate und Flyer), die stärkere Einbeziehung der Altstadt in das Fest und die Neugestaltung des Festplatzes betreffen. Die Altstadt steht schon zum Kirmesauftakt am Freitag, 2. Juli, im Brennpunkt. Dort wird um 17.45 Uhr der wunderschön neu gestaltete Rabenauplatz eingeweiht, ehe ab 18.30 Uhr die „Waldnaabtaler Musikanten“ zu Fassanstich, Neubürgertrunk und der Vorstellung des Junker Hans und seiner Burgfräulein aufspielen.

Der Marktplatz steht auch am Sonntag im Brennpunkt, wo um 9 Uhr der Festgottesdienst beginnt. Neu gestaltet wurde der Festplatz an der Lehmkaute. „Unsere gemauerte Bühne ist in die Jahre gekommen, wir mussten sie abreißen“, berichtete Norbert Krapp. Der Abriss der Bühne erlaubte es, auf ein kleineres, dem heutigen Platzbedarf angemessenes Festzelt umzusteigen. „Der früher im Festzelt untergebrachte Biergarten zieht um und steht jetzt unterhalb des kleinen Zeltes an der Speckswinkeler Straße“, erläuterte Krapp.

von Matthias Mayer

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