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305 Retter üben für den Fall der Fälle

Feuerwehrübung 305 Retter üben für den Fall der Fälle

Kameraden der Feuerwehr Neustadt beteiligten sich an der Katastrophenschutzübung „Itzenhain 2011“, die anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Katastrophenschutzzuges Gilserberg stattfand.

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Ein Unfall und auslaufendes Gefahrengut waren besondere Herausforderungen für die Rettungskräfte.

Quelle: Privatfoto

Neustadt. Im Gilserberger Ortsteil Itzenhain waren Explosionen zu hören, Rauch stieg aus Gebäuden und nahe Appenhain auch im Wald auf. Insgesamt nahmen 305 Einsatzkräfte mit 65 Fahrzeugen an dem Katastrophenszenario teil. Zwölf Feuerwehren waren im Einsatz, fünf Löschzüge des Katastrophenschutzes – darunter der aus Neustadt – ein Gefahrstoffzug, zwei Sanitätszüge des Deutschen Roten Kreuzes, ein Betreuungszug des Malteser-Hilfsdienstes sowie die Hundestaffel des DRK.

Für eine perfekte Darstellung der Katastrophe hatten 80 Helfer um das Organisationsteam der Feuerwehr Appenhain gesorgt, unter anderem die Pyrotechnikgruppe des Kreises Bergstraße.

Die Retter wurden mit folgendem Übungsszenario konfroniert: Durch ein heftiges Sommergewitter über Itzenhain, Appenhain und Bellnhausen mussten sie sich um zehn Schadenslagen kümmern. Es galt explodierende Gasflaschen unter Kontrolle zu bekommen, Personen aus verrauchten Gebäuden zu retten, eingeklemmte Personen aus brennenden Autos zu retten sowie eine vermisste Jugendgruppe im Wald zu finden. Neben der Rettung eines abgestürzten Fallschirmspringers aus einer Baumkrone und der Rettung von zwei Forstwirten war auslaufendes Gefahrgut eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte.

Zwar lief nicht alles hundertprozentig glatt, am Ende der Übung waren die Verantwortlichen aber mit den Leistungen zufrieden.

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